Solider Romantasy-Auftakt mit Schwächen

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Drachen gehen immer. Daher war ich wahnsinnig gespannt auf A Fire in the Sky von Sophie Jordan. Beworben wird das Buch mit „Einzigartig, voller Twists, Spice, Drama und Drachen!“, und auch der Klappentext hat mich sofort gepackt und entsprechend hohe Erwartungen geweckt.

Leider folgt die Handlung größtenteils dem bekannten Schema vieler Romantasy-Bücher. Bis zum letzten Drittel verläuft die Geschichte sehr langsam, das Tempo ist niedrig und es passiert insgesamt recht wenig. Der Fokus liegt stark auf dem Kennenlernen der Charaktere und der Liebesgeschichte. Echte Plottwists bleiben aus. Abgesehen von einer kleinen Überraschung am Ende war für mich vieles vorhersehbar.

Die Grundidee der Geschichte ist schön und vielversprechend, allerdings fehlte es mir an überraschenden Wendungen, Spannung und Tempo. Auch das Worldbuilding wurde nur angerissen und hätte deutlich mehr Tiefe vertragen können.

Hervorzuheben ist das letzte Drittel des Buches, das mich dann doch noch gut unterhalten konnte und etwas Dynamik in die Geschichte gebracht hat. Zudem ist die Gestaltung des Buches unglaublich schön. Sowohl das Cover als auch der Farbschnitt wirken magisch und machen das Buch zu einem echten Hingucker im Regal.

Fazit: Für mich persönlich war A Fire in the Sky leider kein Highlight. Wer jedoch Romantasy mit starkem Fokus auf die Liebesgeschichte mag und weniger Wert auf ein ausgefeiltes Worldbuilding legt, dürfte hier trotzdem auf seine Kosten kommen.