Trotz spannenden Settings nicht so ganz überzeugt
Ich bin ehrlich gesagt ein bisschen zwiegespalten, was diesen Roman angeht. Zunächst einmal finde ich die Idee und das Setting super. Ich mag Drachen-Geschichten und auch diese Welt finde ich spannend - mit vergangenen Kriegen, mysteriösen Ungeheuern und fragwürdigen königlichen Traditionen. Auch Tamsyns Rolle als "Prügelmädchen", als diejenige, die die Bestrafungen der Prinzensinnen auf sich nimmt, als Teil der königlichen Familie und auch wieder nicht, finde ich sehr spannend.
Die Umsetzung dieser Geschichte ist allerdings nicht so ganz meins. Ein Punkt war, dass die beiden "überraschenden Wendungen", die gegen Ende der Geschichte vorkamen, eigentlich die ganze Zeit über abzusehen waren. Dadurch hat für mich ein bisschen Spannung gefehlt. Foreshadowing ist toll, aber hier hatte ich das Gefühl ständig mit ziemlich offensichtlichen Hinweisen konfrontiert zu werden. Stattdessen hätte ich ein bisschen mehr Unerwartetes spannend gefunden.
Ein zweiter Punkt war für mich, dass auch die Sprache und Erzählweise für mich nicht immer gepasst hat. Das Setting mutet eigentlich historisch an - Königreiche, Reisen zu Pferd. Die Sprache stand für mich im Widerspruch dazu. Vor allem in der wörtlichen Rede fanden sich immer wieder moderne Ausdrücke; teilweise schien mir die Ausdrucksweise auch ein bisschen vulgär.
Der dritte Punkt ist für mich der emotionale Zugang zu den Protagonisten. Zum einen hatte ich nicht das Gefühl, besonders viel über ihre Innenwelt zu erfahren. Beide haben sehr traumatische Erfahrungen gemacht, und ich hätte mir gewünscht, dass dies anders dargestellt worden wäre. Dass die anfangen, ihre Erinnerungen zu verarbeiten, sich weiterentwickeln... vielleicht kommt das in Band 2, aber ich bin ehrlich gesagt nicht sicher, ob ich diesen lesen werden.
Darüber hinaus war auch die Beziehung zwischen Tamsyn und Fell überwiegend von körperlicher Anziehung geprägt. Und während diese Aspekte in aller Plastizität geschildert wurden, habe ich nicht viel von einer emotionalen Verbindung gesehen. Das fand ich sehr schade!
Insgesamt hat diese Geschichte für mich viel Potential gehabt, das leider nicht so genutzt wurde, dass ich viel damit anfangen konnte.
Die Umsetzung dieser Geschichte ist allerdings nicht so ganz meins. Ein Punkt war, dass die beiden "überraschenden Wendungen", die gegen Ende der Geschichte vorkamen, eigentlich die ganze Zeit über abzusehen waren. Dadurch hat für mich ein bisschen Spannung gefehlt. Foreshadowing ist toll, aber hier hatte ich das Gefühl ständig mit ziemlich offensichtlichen Hinweisen konfrontiert zu werden. Stattdessen hätte ich ein bisschen mehr Unerwartetes spannend gefunden.
Ein zweiter Punkt war für mich, dass auch die Sprache und Erzählweise für mich nicht immer gepasst hat. Das Setting mutet eigentlich historisch an - Königreiche, Reisen zu Pferd. Die Sprache stand für mich im Widerspruch dazu. Vor allem in der wörtlichen Rede fanden sich immer wieder moderne Ausdrücke; teilweise schien mir die Ausdrucksweise auch ein bisschen vulgär.
Der dritte Punkt ist für mich der emotionale Zugang zu den Protagonisten. Zum einen hatte ich nicht das Gefühl, besonders viel über ihre Innenwelt zu erfahren. Beide haben sehr traumatische Erfahrungen gemacht, und ich hätte mir gewünscht, dass dies anders dargestellt worden wäre. Dass die anfangen, ihre Erinnerungen zu verarbeiten, sich weiterentwickeln... vielleicht kommt das in Band 2, aber ich bin ehrlich gesagt nicht sicher, ob ich diesen lesen werden.
Darüber hinaus war auch die Beziehung zwischen Tamsyn und Fell überwiegend von körperlicher Anziehung geprägt. Und während diese Aspekte in aller Plastizität geschildert wurden, habe ich nicht viel von einer emotionalen Verbindung gesehen. Das fand ich sehr schade!
Insgesamt hat diese Geschichte für mich viel Potential gehabt, das leider nicht so genutzt wurde, dass ich viel damit anfangen konnte.