Einfach nur man selbst sein

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glückind Avatar

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Als ehemalige Kinderstar, die lange als verschwunden galt, bringt sie eine bewegte und teilweise düstere Geschichte mit – geprägt von Ruhm, Absturz und dem Versuch, sich ein neues Leben aufzubauen.
Besonders gelungen ist der Aufbau mit den Zeitsprüngen, durch die sich Stück für Stück erschließt, was hinter ihrem Verschwinden steckt. Themen wie Substanzmissbrauch und der Wunsch nach einem Neuanfang werden dabei sensibel in die Handlung eingebunden. Auch das Setting in Italien verleiht der Geschichte eine besondere Atmosphäre.
Der Schreibstil ist klar und gut lesbar, wodurch man leicht in die Handlung findet. Insgesamt entsteht eine ruhige, aber dennoch fesselnde Geschichte über Schuld, Freundschaft und die Frage, ob man der eigenen Vergangenheit wirklich entkommen kann