Kristina versteht es einfach Bücher zu schreiben.
Wow – „A Girl Named Josie“ hat mich vom ersten Satz an gepackt. Kristina Moninger erzählt die Geschichte einer ehemaligen Kinderstar-Schauspielerin, die ihrer Vergangenheit, ihrem Ruhm und ihren Dämonen entkommen ist, so authentisch und emotional, dass man Josie sofort ins Herz schließt.
Der Wechsel zwischen dem ruhigen, aber zerbrechlichen neuen Leben in Italien mit Andrea und den dunklen Flashbacks aus ihrer Hollywood-Zeit ist meisterhaft gelungen. Man spürt die Trauer, die Sehnsucht und die ständige Angst, entdeckt zu werden, fast körperlich. Gleichzeitig gibt es wunderbar leichte, sinnliche und hoffnungsvolle Momente, die das Buch nie zu schwer machen.
Die Sprache ist bildstark, der Prolog bereits ein Knaller und die Figuren (vor allem Josie und Andrea) fühlten sich nach wenigen Seiten echt an. Ein Roman über Identität, Trauma, zweite Chancen und die Frage, ob man seiner Vergangenheit wirklich entkommen kann – und das alles mit großem Unterhaltungswert.
Ich bin absolut drin und will unbedingt wissen, wie Josies Geschichte weitergeht. Absolut empfehlenswert! ⭐⭐⭐⭐⭐
(Vielen Dank für die Leseprobe – ich würde mich riesig freuen, das komplette Buch lesen zu dürfen!)