Ein wundervoller Abschied

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bookworm11 Avatar

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Ich hatte bei Josies Geschichte von Anfang an das Gefühl, dass hier noch etwas offen ist – und genau deshalb habe ich mich so sehr auf diesen Band gefreut. Was Kristina Moninger daraus gemacht hat, hat mich emotional noch einmal richtig abgeholt. Josie ist keine Heldin, die einfach zurückkommt und alles wird gut. Sie ist geprägt von ihrer Vergangenheit, von Schuld, Angst und den Entscheidungen, die sie getroffen hat. Gerade dadurch wirkte ihre Geschichte für mich unglaublich authentisch und greifbar.
Besonders gefallen hat mir die Entwicklung zwischen Josie und Andrea. Ihre Beziehung ist alles andere als einfach, und genau das hat sie für mich so besonders gemacht. Da ist so viel Verletzung, Sehnsucht, Liebe und gleichzeitig die Frage, ob man nach all den Jahren überhaupt noch einmal dort anknüpfen kann, wo alles zerbrochen ist. Ich habe mit beiden mitgefühlt und teilweise richtig mitgelitten.
Auch das Wiedersehen mit den anderen Figuren der Reihe hat für mich einen ganz besonderen Zauber gehabt. Man merkt, dass diese Geschichte nicht nur eine Liebesgeschichte ist, sondern auch von Freundschaft, Zusammenhalt, Vergebung und der Frage handelt, ob man irgendwann den Mut findet, sich seiner eigenen Vergangenheit zu stellen.
Der Schreibstil von Kristina Moninger hat mich wieder sehr begeistert. Emotional, atmosphärisch und mit genau der richtigen Portion Spannung – ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen. Besonders dieses sommerliche Setting auf Harbour Bridge hat für mich noch einmal dieses ganz eigene Breaking-Waves-Gefühl eingefangen: ein bisschen Sehnsucht, ein bisschen Wehmut und ganz viel Herz.