Gelungene Ergänzung und gutes Ende der Reihe

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bücherverschlinger Avatar

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In "A girl named Josie" bekommen wir endlich die ganze Geschichte aus Sicht von Josie erzählt, die in den 4 vorherigen Bänden eine zentrale Rolle gespielt hat. Lange Zeit war sie verschwunden und führte ein Leben abseits ihrer Karriere als Kinderstar.

Doch ihre Verbundenheit zu ihren (ehemaligen) 4 Sommerfreundinnen ist immer noch so groß, dass sie sich endlich ihrer Verantwortung stellen will, als sie mitbekommt, dass diese in Schwierigkeiten geraten sind. Dabei trifft sie auch auf ihre damalige große Liebe Andrea, dem sie mit ihrer Flucht das Herz gebrochen hat. Schafft sie es endlich sich der Vergangenheit zu stellen oder soll diese weiterhin ihr Leben bestimmen.

Kristina Morninger erzählt auch diese Geschichte wieder auf zwei Zeitebenen, so dass der Leser einen guten Einblick in die Vorgeschichte von vor 10 Jahren und auch in die Gegenwart bekommt. Damit rundet sich das Bild über Josie sehr gut ab.

Einziger Kritikpunkt an der Geschichte ist für mich die ziemlich lange Vorlaufzeit der Veröffentlichung gegenüber den anderen Bänden. Man bekommt ein wenig den Eindruck, als wäre dieser Band erst im Nachgang als "Bonusband" geschrieben wurde. Auch wenn die Geschichte die Serie gut beendet, hätte ich es besser gefunden, wenn es zeitnaher erschienen wäre. Dann wären manche Details aus den Vorgängerbänden sicher noch besser in Erinnerung geblieben. Wer die Serie kennt, für den gebe ich eine klare Leseempfehlung. Wer die anderen Bände nicht kennt, sollte sich tatsächlich besser an die korrekte Reihenfolge halten.