Gelungener Abschluss der Reihe

Voller Stern Voller Stern Voller Stern Voller Stern Voller Stern
feliz Avatar

Von

Ich liebe die gesamte Gestaltung der Reihe, weil es so viele verschiedene Möglichkeiten gibt, die Bände im Regal zu präsentieren und dieses Buch stellt keine Ausnahme dar, sondern passt vielmehr perfekt zu den anderen.

Die Story geht genau da weiter, wo der letzte Teil aufgehört hat und füllt die letzten Lücken in der Geschichte von Josie: Jahrelang war sie auf der Flucht vor ihrem Ruhm als Kinderstar und den raffgierigen Menschen um sie herum, die nur ihr Geld oder ihren Namen wollten. Doch als ihre alten Freundinnen auf Harbour Bridge ihre Hilfe brauchen, kehrt Josie von den Toten zurück, um ihnen beizustehen. Dabei trifft sie auch wieder Andrea, den sie schon als Teenager lieben gelernt hat und den sie nie vergessen konnte. Doch Josie kann die dunklen Schatten der Vergangenheit nicht abschütteln und lässt Andrea in Italien zurück, um erneut Zeit mit ihren Freundinnen auf Harbour Bridge zu verbringen. Sie muss sich ihrer Vergangenheit stellen, um vielleicht noch eine letzte Chance mit ihrer großen Liebe zu haben und endlich wieder sie selbst zu sein.

Der Schreibstil von Kristina Moninger ist wirklich richtig gut und das habe ich auch bei diesem Buch wieder gemerkt. Ich bin nur so durch die Seiten geflogen und habe kaum gemerkt, wie die Zeit vergangen ist, weil sie so leicht und mitreißend schreibt. Allerdings hätte ich mir zu Beginn dieses Buches tatsächlich eine kleine Zusammenfassung der anderen Teile gewünscht. Ich habe zwar alle gelesen, aber selbst Lees Geschichte ist schon ein bisschen her und es hätte mir nochmal einen aktuellen Stand gegeben, zumal ich zu Beginn ein wenig verwirrt war, wo genau wir uns gerade befinden und ob es die aktuelle Situation ist oder eine aus der Vergangenheit. Als ich mich aber ein bisschen mehr eingefunden hatte, wollte ich unbedingt wissen, wie es weitergeht.

Das liegt auch daran, dass ich mich unglaublich gefreut habe, endlich zu sehen, was Josie in ihrer Zeit ohne ihre Freundinnen erlebt hat und was genau sie dazu bewogen hat, abzutauchen. Natürlich kannte man schon einen Teil der Gründe, aber ich hatte in den ersten Teilen der Reihe immer das Gefühl, dass sie mehr eine Figur war, die ein wichtiger Teil der Geschichten der anderen Mädchen war, aber mir als Person immer ein bisschen fernblieb. Zum Glück hat es gar nicht lange gedauert, bis ich Josie ebenso wie die anderen in mein Herz geschlossen habe. Ich hatte großes Mitleid mit ihr, weil sie nie jemanden hatte, dem sie wichtig genug war, dass er sich wirklich für sie einsetzt, bis sie auf die Insel kommt und Menschen kennenlernt, denen ihr Ruhm nicht wichtig ist, sondern denen sie als Person etwas bedeutet. Ich mochte es, zu sehen, wie sie so langsam wieder eine Person wird, die sich nicht weiter versteckt und Angst hat, enttarnt zu werden. Ich habe es richtig genossen, alle Frauen zusammen zu erleben, weil sie endlich die Möglichkeit dazu haben, Zeit miteinander zu verbringen und sich als Erwachsene neu kennenzulernen.

Alles in allem habe ich diesen letzten Teil der Reihe ebenso genossen, wie die anderen, vielleicht sogar mehr, weil man alle Charaktere noch einmal wieder treffen konnte und dadurch sehen konnte, wie sehr sie alle in der Zeit gewachsen sind. Ich fand Josies Geschichte stellte einen gelungenen Abschluss dar, den ich unglaublich gerne gelesen habe.