Interessante Einblicke, aber der schwächste Band der Reihe

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julie1408 Avatar

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Mit A Girl Named Josie erhält man endlich die Möglichkeit, Josies Geschichte und ihre Perspektive näher kennenzulernen. Gerade für Leserinnen und Leser, die die Reihe bereits verfolgt haben, ist es interessant, mehr über ihre Gedanken, Gefühle und Beweggründe zu erfahren. Einige offene Fragen werden beantwortet und bestimmte Ereignisse lassen sich durch ihren Blickwinkel besser einordnen.
Trotzdem war dieser Band für mich der schwächste der gesamten Reihe. Während mich die anderen Teile durchgehend fesseln konnten, hatte ich hier stellenweise das Gefühl, dass sich die Handlung etwas zieht. Besonders im Mittelteil gab es Passagen, die sich für mich unnötig in die Länge gezogen haben, wodurch der Lesefluss etwas verloren ging. Die Spannung, die die vorherigen Bücher für mich ausgezeichnet hat, war nicht immer in gleichem Maße vorhanden.
Dennoch hat das Buch seine Stärken. Josie ist eine interessante Figur, und es war schön, ihre Entwicklung sowie ihre persönliche Geschichte ausführlicher zu erleben. Auch Kristina Moningers gewohnt angenehmer Schreibstil sorgt dafür, dass sich das Buch insgesamt gut lesen lässt.
Insgesamt ist A Girl Named Josie ein solider Abschluss beziehungsweise eine sinnvolle Ergänzung der Reihe, der vor allem durch die zusätzliche Perspektive gewinnt. Auch wenn mich dieser Band nicht so überzeugen konnte wie die anderen vier Teile, bereue ich nicht, ihn gelesen zu haben. Für Fans der Reihe lohnt er sich auf jeden Fall, um das Gesamtbild zu vervollständigen – auch wenn er für mich nicht ganz an die Stärke seiner Vorgänger heranreicht.