Letzter Band der Reihe

Voller Stern Voller Stern Voller Stern Voller Stern Leerer Stern
karategirl Avatar

Von

Ich kannte die vorherigen Teile der Reihe nicht, bin aber trotzdem gut in die Geschichte reingekommen.
Am Anfang merkt man zwar, dass es schon viel Vorgeschichte gibt, vor allem rund um Josie, ihre Freundinnen und das, was damals auf Harbour Bridge passiert ist. Durch Rückblicke, Zeitungsartikel und andere Einschübe konnte ich die wichtigsten Zusammenhänge aber gut verstehen.
Josie fand ich als Figur sehr interessant. Sie wurde jahrelang für tot gehalten, war früher ein Kinderstar und hat sich ein neues Leben aufgebaut. Als sie zurückkehrt, muss sie sich nicht nur ihrer Vergangenheit stellen, sondern auch Andrea, dem sie damals das Herz gebrochen hat.
Besonders gut gefallen hat mir die emotionale Spannung. Man merkt die ganze Zeit, wie viel Schmerz, Schuld und unausgesprochene Gefühle zwischen den Figuren stehen. Die Liebesgeschichte ist dadurch nicht einfach leicht und süß, sondern eher bittersüß und verletzlich.
Die Geschichte hat sich für mich manchmal etwas langsamer gelesen, weil viele alte Ereignisse aufgearbeitet werden. Trotzdem wollte ich wissen, was wirklich passiert ist und ob Josie endlich aufhört wegzulaufen.
Insgesamt ein emotionales Buch über Schuld, Vergebung, zweite Chancen und den Mut, sich der eigenen Vergangenheit zu stellen.