Weihnachtschaos mit Überraschungen

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bücherdrache Avatar

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Schon das Cover von „A Married Little Christmas“ hat mich mit seinen warmen Farben und der ordentlichen Portion Weihnachtskitsch bekommen. Die Leseprobe selbst war dann herrlich chaotisch und deutlich witziger, als ich erwartet hatte.

Anna war mir sofort sympathisch. Ihre Familienweihnachtsfeier, die heimlich bestellten Pancakes und ausgerechnet ihr Ex Jeremy als Lieferant haben mich direkt zum Schmunzeln gebracht. Nach zehn Jahren wieder aufeinanderzutreffen und dann auch noch vorgeben zu müssen, ein Paar zu sein, ist zwar ziemlich skurril, funktioniert für mich aber sehr gut. Besonders spannend finde ich Jeremys Perspektive, denn dadurch bekommt Annas Verhalten eine ganz andere Färbung und man merkt schnell, dass zwischen den beiden noch einiges ungeklärt ist.

Auch die Idee mit den drei miteinander verbundenen Geschichten gefällt mir sehr. Die ersten Andeutungen auf die anderen Figuren machen mich neugierig und ich mag Geschichten, bei denen sich einzelne Fäden nach und nach zusammenfinden. Gleichzeitig bin ich gespannt, ob die kurzen Geschichten genug Raum bekommen, ohne am Ende gehetzt zu wirken.

Der Schreibstil hat mir jedenfalls sofort gefallen und die Leseprobe hat genau das erreicht, was sie sollte. Ich möchte weiterlesen. Am liebsten mit einer Tasse Tee, einer Decke und sehr viel Neugier auf Anna, Jeremy und die beiden anderen Geschichten.