Eine ungewöhnliche Geschichte mit viel Potenzial

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fandsy Avatar

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Die Leseprobe hat mich vor allem wegen Connie neugierig gemacht. Sie ist mit ihren achtzehn Jahren alles andere als eine typische sympathische Hauptfigur: ziemlich sarkastisch, überheblich und davon überzeugt, den anderen in Sachen Reife und Intelligenz einiges voraus zu haben. Gleichzeitig merkt man aber schnell, dass hinter dieser selbstbewussten Fassade auch jede Menge Unsicherheit steckt. Gerade dieser Widerspruch macht sie für mich interessant.

Besonders gut gefallen hat mir die Dynamik in der Studenten-WG. Connie trifft dort auf Menschen, mit denen sie eigentlich überhaupt nichts anfangen kann – und genau daraus entstehen einige sehr unterhaltsame und teilweise herrlich absurde Situationen. Vor allem Charlotte ist mir dabei im Gedächtnis geblieben. Sie wirkt zunächst wie das komplette Gegenteil von Connie, scheint aber überraschend gut zu durchschauen, was hinter deren Fassade steckt.

Sprachlich fand ich die Leseprobe angenehm bissig und humorvoll, ohne dass die Figuren dadurch oberflächlich wirken. Gleichzeitig fängt die Geschichte dieses etwas chaotische Gefühl vom Erwachsenwerden und dem ersten richtigen Schritt in ein neues Leben sehr gut ein.

Ich bin auf jeden Fall neugierig, wie sich die Beziehung zwischen Connie und Charlotte entwickelt und was hinter den beiden tatsächlich steckt. Für mich eine Leseprobe, die Lust auf mehr macht!