Interessante Erzählweise

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lynn253 Avatar

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Das Cover hat mich als erstes angesprochen: Es sieht sowohl stimmig als auch ein bisschen ungewöhnlich aus, mit den schwarzen Klaviertasten die quasi auslaufen und zu den Buchstaben des Titels werden. Damit passt es für mich sehr gut zu dem Inhalt der Leseprobe bzw. dem Erzählstil, welcher für mich auf den ersten Blick auch eher ungewöhnlich wirkte. Erzählt wir von der Studienanfängerin, Connie, wie aus ihrem Elternhaus aus- und in ihre erste WG einzieht. Es bisschen las sich der Text für mich wie ein Tagebuch oder Erlebnissbericht, ein ungefilterter Gedankenerguss. Dadurch wirkten die Geschehnisse sehr unmittelbar, quasi als würde Connie in Echtzeit berichten und einordnen. Das gibt der Geschichte eine für mich sehr interessante Perspektive.

Auch Connie scheint für mich eine interessante Protagonistin zu sein, ernst und strukturiert und begeistert für Literatur und Gedichte. Ich hatte den Eindruck, dass die glaubt, schon vollständig erwachsen zu sein und die Welt verstanden zu haben - ich bin gespannt ob sich diese Einstellung sich noch ändert.
Ich denke auch die Familiendynamik zwischen Connie, ihrer (freiheitsliebenden?) Mutter und etwas strengeren (aber trotzdem sehr involvierten?) Großmutter könnte noch sehr interessant werden.

Connie und Charlotte wirken auf den ersten Blick recht gegensätzlich (strukturiert versus impulsiv, aufgeschlossen versus zurückhaltend, realistisch versus optimistisch…). Daher bin ich sehr gespannt wie sie aufeinander zugehen und ob sie voneinander lernen können/ werden.

Insgesamt ein spannender Ansatz und eine interessante Erzählweise - ich bin gespannt wie es weitergeht.