Berührend und ganz anders als erwartet…
Ich dachte mir zuerst, dass es sich bei „A Song I wrote for Charlotte“ um einen netten Coming-of-Age-Roman handelt, bei dem sich die Protagonistin in ihrem neuen Lebensabschnitt zurechtfinden muss und sich langsam eine lesbische Liebesbeziehung entwickelt. Das stimmt auf der einen Seite zwar, aber dennoch war der Roman ganz anders als gedacht.
Die ersten 100 Seiten waren ehrlich gesagt ziemlich mühsam und haben nicht besonders Spaß gemacht. Connie als Protagonistin ist ein sehr zielstrebiger und disziplinierter Mensch, aber auch sehr verschlossen und unfreundlich. Sie will nicht gemocht werden und ich habe sie zu Beginn auch nicht gemocht. Ich war dann im Laufe des Buchs überrascht, wie niederschwellig sie mich und ihre WG-Kollegen von sich überzeugt hat, ein sehr liebenswerter Mensch zu sein. Man fiebert mit ihr mit und entwickelt fast schon einen Beschützerinstinkt und freut sich mit, wenn ihre WG-Kollegin Charlotte sie endlich aus ihrem Schneckenhaus herausholt.
Gegen Ende nimmt das Buch dann noch einmal eine Wende, mit der ich nicht gerechnet habe. Die letzten Seiten waren dadurch auch wieder ganz anders als erwartet.
Insgesamt ein überraschend gutes Buch, auch wenn man sich durch die ersten Seiten ein wenig kämpfen muss. Auf einmal fühlt man mit, lacht und weint man mit.
Die ersten 100 Seiten waren ehrlich gesagt ziemlich mühsam und haben nicht besonders Spaß gemacht. Connie als Protagonistin ist ein sehr zielstrebiger und disziplinierter Mensch, aber auch sehr verschlossen und unfreundlich. Sie will nicht gemocht werden und ich habe sie zu Beginn auch nicht gemocht. Ich war dann im Laufe des Buchs überrascht, wie niederschwellig sie mich und ihre WG-Kollegen von sich überzeugt hat, ein sehr liebenswerter Mensch zu sein. Man fiebert mit ihr mit und entwickelt fast schon einen Beschützerinstinkt und freut sich mit, wenn ihre WG-Kollegin Charlotte sie endlich aus ihrem Schneckenhaus herausholt.
Gegen Ende nimmt das Buch dann noch einmal eine Wende, mit der ich nicht gerechnet habe. Die letzten Seiten waren dadurch auch wieder ganz anders als erwartet.
Insgesamt ein überraschend gutes Buch, auch wenn man sich durch die ersten Seiten ein wenig kämpfen muss. Auf einmal fühlt man mit, lacht und weint man mit.