Ein "Song" übers Erwachsenwerden
In „A Song I wrote for Charlotte“ begleiten wir die Protagonistin Connie Moore durch die ersten sieben Monate ihres Studentenlebens. Sie kommt anfangs ziemlich unsympathisch rüber, ist eine richtige „Streberin“, sehr von sich überzeugt und gut darin, andere mit ihren wenig empathischen Kommentaren vor den Kopf zu stoßen. Kein Wunder, dass sie sich in ihrer Chaoten-WG auch nicht wohlfühlt und gleich wieder ausziehen will. Doch da ist noch Charlotte, Connies einzige weibliche Mitbewohnerin, die es sich in den Kopf gesetzt hat, sich mit ihr anzufreunden. Und während der Leser nach und nach die Gründe für Connies z.T. schon autistisch anmutendes Verhalten erfährt, öffnet sie sich gegenüber der lebenslustigen Charlotte, die so ganz das Gegenteil von ihr ist.
Der Roman ist sehr flüssig geschrieben, man taucht als ältere/r LeserIn nochmal ins frühere eigene Studentenleben ein und erlebt Höhen und Tiefen mit Connie – über das Ende des Buches sei an dieser Stelle nichts verraten.
Der Roman ist sehr flüssig geschrieben, man taucht als ältere/r LeserIn nochmal ins frühere eigene Studentenleben ein und erlebt Höhen und Tiefen mit Connie – über das Ende des Buches sei an dieser Stelle nichts verraten.