Cozy Hexenmagie mit überraschend viel Hühnerdrama

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lissa342 Avatar

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Okay, ich glaube, ich muss direkt mit dem Wichtigsten anfangen: Wie zur Hölle beschwört man aus Versehen ein Huhn statt eines Geistes?! 😂 Ich war bei dieser Szene wirklich sofort dabei. Ich hatte mit vielem gerechnet, aber ganz sicher nicht damit – und genau solche Momente liebe ich in Büchern. Es ist herrlich absurd, überraschend und gleichzeitig so charmant, dass ich nach den ersten Seiten schon dachte: Oh ja, das könnte gefährlich gut werden.

Überhaupt haben mir die ersten Seiten unglaublich gut gefallen. Die Geschichte schafft es direkt, dieses gemütliche, herbstliche Hexen-Feeling aufzubauen. Gewächshaus, Herbstblumen, Magie und eine Protagonistin, die offenbar lieber zwischen Pflanzen herumwerkelt, als brav zu Tun, was ihre Mutter ihr befiehlt – ich bin sofort eingezogen. Mariel wirkt dabei wunderbar eigenwillig und sympathisch. Ich mag Charaktere, die nicht unbedingt das tun, was das Schicksal von ihnen erwartet. Wenn die Welt sagt: „Du sollst eine der mächtigsten Hexen werden“, und man selbst sagt: „Ja, schön, aber ich habe gerade Blumen zu gießen“, dann hat man bei mir schon ziemlich gute Karten.

Besonders angetan haben es mir auch Mariels Freundinnen. Ich finde es immer toll, wenn eine Freundesgruppe nicht aus drei Figuren besteht, die sich im Grunde nur durch ihre Haarfarbe unterscheiden. Hier wirken sie schon auf den ersten Seiten unterschiedlich und haben ihre eigenen Persönlichkeiten. Genau diese Dynamik macht eine Geschichte für mich lebendig. Ich kann mir jetzt schon vorstellen, dass es mit dieser Truppe noch einige herrlich chaotische Momente geben wird – und ehrlich gesagt hoffe ich sehr darauf.

Was mich außerdem neugierig macht, ist dieser Kontrast zwischen dem cozy Hexen-Setting und den teilweise doch ziemlich unerwarteten, düsteren Momenten. Denn ja: Die Geschichte fühlt sich auf der einen Seite unglaublich gemütlich an, aber dann kommt diese Hühner-Szene und erinnert einen sehr schnell daran, dass wir hier offenbar nicht bei „Die kleine Hexe und ihr süßer Kräutergarten“ gelandet sind. 😂

Ich verrate an dieser Stelle natürlich nicht mehr, aber sagen wir es so: Das Huhn hat definitiv einen bleibenden Eindruck hinterlassen... Auf dem Fußboden... und der Decke... Und ich hätte nach dieser Szene ehrlich gesagt nicht gedacht, dass ich gleichzeitig lachen und ein bisschen entsetzt sein würde.

Auch der Klappentext macht mich extrem neugierig auf das, was noch kommt. Eine Hexe, die aus Versehen einen Dämon beschwört, ein höllisch attraktiver Seelenjäger, der eigentlich ihre Seele will – und dann läuft das Ganze offenbar ein bisschen anders als geplant? Fake Dating mit einem Dämon?! Entschuldigung, aber wie soll man da bitte nein sagen?


Die Leseprobe hat bei mir jedenfalls genau das geschafft, was eine gute Leseprobe schaffen sollte: Ich will wissen, wie es weitergeht. Ich möchte mehr von Mariel, mehr von ihren Freundinnen, mehr von dieser wunderbar gemütlichen Hexenwelt – und natürlich möchte ich wissen, was passiert, wenn eine Hexe und ein Dämon plötzlich anfangen, sich gegenseitig Gefühle zu machen, die ganz offensichtlich nicht im ursprünglichen Plan standen.

Mein Fazit nach der Leseprobe: cozy, magisch, witzig, überraschend und mit einer Prise „Was zur Hölle ist hier gerade passiert?“ – und ich bin absolut bereit für mehr.

Und falls Mariel tatsächlich dazu bestimmt ist, eine der mächtigsten Hexen zu werden, hoffe ich sehr, dass sie dabei weiterhin so herrlich unperfekt bleibt. Denn ganz ehrlich: Eine Hexe, die versehentlich ein Huhn beschwört, ist mir deutlich lieber als eine, bei der immer alles nach Plan läuft.

Ich möchte dieses Buch definitiv weiterlesen – und zwar jetzt. 🧙‍♀️🌿🐔😈