A Witch's Guide to Kitsch
Der Titel und der Klappentext haben bei mir eine ganz andere Erwartung geweckt. Ich hatte mit einer schlagfertigen, draufgängerischen Hexe gerechnet, die sich mit einem Dämon auf Augenhöhe ein hitziges Duell liefert oder ihn vielleicht sogar gekonnt austrickst. Stattdessen bekam ich eine Hauptfigur, die stark von Unsicherheiten geprägt ist. Ihr ganzes Leben lang wurde sie von ihrer Familie und ihrem Umfeld kleingehalten, was ihr Selbstwertgefühl nachhaltig beschädigt hat. Durch einen Fehler beschwört sie schliesslich einen Dämon herauf, der überraschenderweise selbst mit eigenen Unsicherheiten zu kämpfen hat.
Der Fokus der Geschichte liegt daher weniger auf dem dämonischen oder düsteren Aspekt, sondern vielmehr auf der persönlichen Entwicklung der beiden Charaktere. Ihre mangelnde Selbstsicherheit bildet die Grundlage für ihre Annäherung und natürlich auch für die romantische Handlung. Dieser Teil ist nachvollziehbar und insgesamt auch gut geschrieben.
Für meinen Geschmack war der Roman allerdings deutlich zu kitschig. Von der Dämonenseite hätte ich mir mehr Dunkelheit, Gefahr oder zumindest einen stärkeren Kontrast zur romantischen Handlung gewünscht. Stattdessen wurde vieles humoristisch aufgelöst und teilweise so stark ins Lächerliche gezogen, dass die Geschichte für mich an Spannung verlor. Die Handlung verlief zudem recht vorhersehbar und erinnerte mich in vielen Punkten an ähnliche Bücher des Genres.
Sprachlich gibt es wenig zu kritisieren, Sarah Hawley schreibt flüssig und für mich gekünstelt unterhaltsam. Dennoch fehlte mir die Einzigartigkeit, die die Geschichte von anderen Romanen hätte abheben können. Insgesamt war das Buch solide und kitschig romantisch, konnte meine Erwartungen aber nicht erfüllen.
Der Fokus der Geschichte liegt daher weniger auf dem dämonischen oder düsteren Aspekt, sondern vielmehr auf der persönlichen Entwicklung der beiden Charaktere. Ihre mangelnde Selbstsicherheit bildet die Grundlage für ihre Annäherung und natürlich auch für die romantische Handlung. Dieser Teil ist nachvollziehbar und insgesamt auch gut geschrieben.
Für meinen Geschmack war der Roman allerdings deutlich zu kitschig. Von der Dämonenseite hätte ich mir mehr Dunkelheit, Gefahr oder zumindest einen stärkeren Kontrast zur romantischen Handlung gewünscht. Stattdessen wurde vieles humoristisch aufgelöst und teilweise so stark ins Lächerliche gezogen, dass die Geschichte für mich an Spannung verlor. Die Handlung verlief zudem recht vorhersehbar und erinnerte mich in vielen Punkten an ähnliche Bücher des Genres.
Sprachlich gibt es wenig zu kritisieren, Sarah Hawley schreibt flüssig und für mich gekünstelt unterhaltsam. Dennoch fehlte mir die Einzigartigkeit, die die Geschichte von anderen Romanen hätte abheben können. Insgesamt war das Buch solide und kitschig romantisch, konnte meine Erwartungen aber nicht erfüllen.