Cozy Fantasy mit einer netten Idee, aber zu viel Spice
„A Witch’s Guide to Fake Dating a Demon“ von Sarah Hawley hatte für mich eine wirklich nette Ausgangsidee. Wir begegnen Mariel, die als chaotische Hexe dargestellt wird, die aus Versehen einen Dämon beschwört und das Chaos nur so seinen Lauf nimmt. Das Setting ist eine magische Kleinstadt mit den unterschiedlichsten magischen Wesen. Das verbunden mit dem Fake-Dating-Trope klang für mich zunächst nach einem cozy Fantasy-Read, um mich auf die Spooky Season einzustimmen.
Positiv zu bemerken ist vor allem das Kleinstadtfeeling, das der Geschichte eine wirklich gemütliche Atmosphäre verleiht. Die Protagonistin Mariel war interessant und auch sehr humorvoll. Sie versucht, die Erwartungen, die an sie gestellt werden, zu erfüllen und zeigt dabei auch Unsicherheiten. Dennoch hätte ich mir bei ihr im Verlauf der Geschichte etwas mehr Charakterentwicklung gewünscht. Auch einige der Nebencharaktere waren skurril und lustig, was die gesamte Geschichte sehr leicht gemacht hat.
Leider konnte mich die Beziehung zwischen Mariel und dem Dämon Ozroth nicht überzeugen. Das lag vor allem an dem Fokus auf die körperliche Anziehung zwischen den beiden und dem für mich viel zu überzogenen Spice, der wenig zur Handlung beiträgt. Vieles von der Geschichte und dem Setting geraten immer mehr in den Hintergrund, weshalb mich die Geschichte in der zweiten Hälfte leider verloren hat.
Das Buch ist sicherlich für viele eine tolle Romantasy, vor allem wenn man gern explizite Szenen liest. Für mich persönlich war es etwas viel.
Insgesamt gebe ich 3,5 Sterne.
Positiv zu bemerken ist vor allem das Kleinstadtfeeling, das der Geschichte eine wirklich gemütliche Atmosphäre verleiht. Die Protagonistin Mariel war interessant und auch sehr humorvoll. Sie versucht, die Erwartungen, die an sie gestellt werden, zu erfüllen und zeigt dabei auch Unsicherheiten. Dennoch hätte ich mir bei ihr im Verlauf der Geschichte etwas mehr Charakterentwicklung gewünscht. Auch einige der Nebencharaktere waren skurril und lustig, was die gesamte Geschichte sehr leicht gemacht hat.
Leider konnte mich die Beziehung zwischen Mariel und dem Dämon Ozroth nicht überzeugen. Das lag vor allem an dem Fokus auf die körperliche Anziehung zwischen den beiden und dem für mich viel zu überzogenen Spice, der wenig zur Handlung beiträgt. Vieles von der Geschichte und dem Setting geraten immer mehr in den Hintergrund, weshalb mich die Geschichte in der zweiten Hälfte leider verloren hat.
Das Buch ist sicherlich für viele eine tolle Romantasy, vor allem wenn man gern explizite Szenen liest. Für mich persönlich war es etwas viel.
Insgesamt gebe ich 3,5 Sterne.