Cozy, witzig und ein wenig chaotisch

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alaminja Avatar

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Holy guacamoly – I am in love. So ging es mir jedenfalls schon beim Lesen des ersten Kapitels- Wie witzig kann ein Buch geschrieben sein? Wie genial können die einzelnen Charaktere dargestellt werden und wie absurd kann eine Geschichte im Erzählstil eigentlich werden?

Man nehme eine Hexe, die auf ihrem Fachgebiet grandios ist, aber auf allen anderen magischen Ebenen versagt, wodurch sie zum einen ein Huhn explodieren lässt (ich habe mehr gelacht als ich sollte) und anschließend aus Versehen einen Dämon beschwört. Einen Dämon, der etwas Besonderes an sich hat und ja, der nicht einfach wieder gehen kann. Was macht man da, um das zu vertuschen? Ja klar, man stellt ihn als seinen Fake-Freund vor. Die Idee und auch die Umsetzung sind in meinen Augen eine zehn von zehn, denn auch wenn die Geschichte mit dem versehentlich beschworenen Dämon nicht neu ist, habe ich so etwas noch nicht gelesen.

Unglaublich witzig und dabei cozy: Ein wenig Monty Python Charme trifft auf Smalltown Setting, trifft auf Vorurteile, trifft auf Naturschutz und ein bisschen Chaos. Die Verkettung der verschiedenen Aspekte der Geschichte ist geglückt, der Kreis schließt sich und durch den unglaublich amüsanten Schreibstil lässt es sich auch schnell snacken. Die Tension und der Banter zwischen den Protagonisten ist definitiv das Highlight des Buchs und auch die zwei komplett unterschiedlichen Freundinnen der Protagonistin wurden genial beschrieben. Der Spice war ein ganz klein bisschen mehr, als ich erwartet habe und auch ein wenig (wirklich nur ein wenig) cringe, aber das sei dem Buch verziehen.

Wenn ihr also auf der Suche nach cozy Herbstvibes mit einem magischen Setting seid und herzhaft lachen möchtet, dann ist „A witch´s guide to fake dating a demon“ auf jeden Fall etwas für euch.