Eine Hexe, ein Dämon – und jede Menge Chaos!

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yuxuu Avatar

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Ravensburger hat es mal wieder getan: Mich mit Cover und Farbschnitt komplett abgeholt.

Die Geschichte ist aus der personalen Erzählperspektive geschrieben, trotzdem sind wir wahnsinnig nah an Mariel dran und lesen auch nur aus ihrer Perspektive – das hat mir sehr gut gefallen, obwohl ich sonst eigentlich die Ich-Perspektive vorziehe. Das lag vor allem am sehr flüssigen und einfachen Schreibstil.

Es ist eher lustig und für die Art der Story passend ungezwungen geschrieben, das mag ich generell gerne. Mariel war mir fast von Anfang an direkt sympathisch, Grund dafür waren auch ihre Schwächen, die sie einfach nur ehrlich und „menschlich“ machten. Es hat echt Spaß gemacht, ihre Entwicklung mitzuverfolgen.

Ozroth war mir direkt ein Mysterium und ich war total neugierig auf ihn, da ich mir unter einem Dämon generell viel weniger vorstellen kann als unter einer Hexe. Für mich hätte die Dämonenwelt noch etwas ausführlicher sein dürfen. Das gilt aber auch für das Worldbuilding an sich – hier blieb mir einiges etwas zu oberflächlich.

Das Tempo war durchgängig gut und ich wollte immer weiterlesen. Das wurde leider zwischendurch von nicht wenigen Rechtschreibfehlern unterbrochen. Außerdem hätte das Buch den Herbst – danach schreit es optisch ja – noch stärker hervorheben können.

Mariels Freundinnen haben mir richtig gut gefallen und für einige lustige Szenen gesorgt. Umso neugieriger bin ich auf die Folgebände der Reihe und würde auf jeden Fall sofort weiterlesen!