Eine Naive Protagonistin und ein Dämon mit zu vielen Gefühlen
"A Witch's Guide to Fake Dating a Demon" ist eine Cosy RomCom mit liebenswürdigen Charakteren in einem gemütlichen Kleinstadtsetting, welches mich leider nicht vollends überzeugen konnte.
Mariel ist eine Hexe, der beim Zaubern leider immer wieder Missgeschicke passieren. Infolge eines solchen Missgeschickes steht plötzlich der Dämon Ozroth vor ihr, den sie ungewollt heraufbeschworen hat und der nun einen Seelenpakt mit ihr schließen will.
Mariel ist eine durchweg liebenswürdige Person, die sich vor allem für ihre Naturmagie interessiert, in welcher sie auch im Gegensatz zur Beschwörungsmagie ausgesprochen gut ist. Man merkt, wie viel Leidenschaft sie in diese Magie steckt und wie frustriert sie über ihre sonstigen Fehlversuche aber auch die Ansprüche ihrer Familie ihr gegenüber ist. Ihre Mutter will das aus Mariel eine mächtige Hexe wird und hält ihr immer wieder vor, dass sie aus ihrer Sicht eine völlige Versagerin ist. Das Verhalten von Mariels Mutter ist absolut toxisch und man leidet bei ihren Begegnungen regelrecht mit Mariel mit und hofft, dass sie sich ihr eines Tages entgegensetzen wird.
Gleichzeitig fand ich ihr Verhalten gegenüber Ozroth doch sehr Naiv und das Vetrauen, welches sie ihm nach kürzester Zeit schenkt sehr unvernünftig.
Ozroth ist ein Dämon. Und weil er von Mariel heraufbeschworen wurde muss er nun einen Seelenpakt mit ihr aushandeln um ihre Seele zu bekommen und damit zurück nach Hause auf die Dämonenebene zu können. Bis zu diesem Pakt ist er gezwungen immer in Mariels Nähe zu bleiben. Aufgrund eines vorangegangenen missglückten Seelenpaktes hat Ozroth allerdings die Seele eines anderen Zauberers bekommen und muss sich nun mit ungewollten Gefühlen herumschlagen, was natürlich zügigst dazu führt, dass er sich in Mariel verliebt.
Das Setting in der Kleinstadt, mit verschiedensten Magischen und nichtmagischen Wesen die in Frieden zusammenleben und die herbstliche Stimmung haben mir sehr gut gefallen und auch das Worldbuilding insgesamt mit der Dämonenebene und den heißen Quellen im Wald ist der Autorin sehr gut gelungen.
Auch die Themen Naturschutz und toxische Eltern wurden gut in die Geschichte eingebaut und glaubwürdig dargestellt. Ich wäre mehrmals gerne in die Geschichte gesprungen und hätte gewissen Personen die Meinung gegeigt. Die Antagonisten haben ihre Rollen deswegen voll und ganz erfüllt.
Insgesamt war die Entwicklung zwischen Mariel und Ozroth zwar schön zu verfolgen, allerdings ging mir da doch alles sehr schnell, vor allem wenn man die eigentlichen Charakterzüge der Dämonen bedenkt, welche auch immer wieder genannt werden. Sie lügen, sind manipulativ und empfinden nur bedingt Gefühle. Trotzdem ist Mariel natürlich schnell überzeugt, dass sie den Dämon abbekommen hat, der die Ausnahme von der Regel darstellt.
Und auch als die beiden dann zusammenfinden ist die Lösung aller ihrer Probleme eigentlich sehr einfach, trotzdem brauchen sie dann wiederum sehr lange um auch auf die Idee zu kommen.
Außerdem wurden sich meiner Meinung nach teilweise zu viele Gedanken um Ozroths Geschlechtsteil gemacht. Ich fand es stellenweise eher unpassend und aus der Luft gegriffen und mir hätten die Expliziten Szenen als Spice definitiv gereicht.
Leider muss ich auch sagen, dass mir noch nie ein Buch mit so vielen Fehlern untergekommen ist. Normalerweise fallen mir in einem Buch maximal 3-4 Rechtschreib-/Grammatikfehler auf. Hier habe ich irgendwann aufgehört zu zählen, aber es waren bestimmt 15-20 Stück. Besonders im Mittelteil gab es eine Passage, in dem alle paar Seiten ein Fehler war. Wen das zu sehr stört und aus dem Konzept bringt, der sollte vielleicht auf eine spätere Auflage warten.
Die Geschichte wird außerdem abwechselnd aus Ozroths und Mariels Perspektive erzählt. Ich hätte es deswegen schön gefunden, wenn aus den Kapitelüberschriften herausgegangen wäre, aus wessen Sicht das nächste Kapitel beschrieben wird.
Insgesamt ist "A Witch's Guide to Fake Dating a Demon" ein Roman mit Stärken und Schwächen. Wer herbstliche Stimmung und eine süße Liebesgeschichte über Mensch und Dämon sucht könnte hier fündig werden und eine gute Zeit haben.
Mariel ist eine Hexe, der beim Zaubern leider immer wieder Missgeschicke passieren. Infolge eines solchen Missgeschickes steht plötzlich der Dämon Ozroth vor ihr, den sie ungewollt heraufbeschworen hat und der nun einen Seelenpakt mit ihr schließen will.
Mariel ist eine durchweg liebenswürdige Person, die sich vor allem für ihre Naturmagie interessiert, in welcher sie auch im Gegensatz zur Beschwörungsmagie ausgesprochen gut ist. Man merkt, wie viel Leidenschaft sie in diese Magie steckt und wie frustriert sie über ihre sonstigen Fehlversuche aber auch die Ansprüche ihrer Familie ihr gegenüber ist. Ihre Mutter will das aus Mariel eine mächtige Hexe wird und hält ihr immer wieder vor, dass sie aus ihrer Sicht eine völlige Versagerin ist. Das Verhalten von Mariels Mutter ist absolut toxisch und man leidet bei ihren Begegnungen regelrecht mit Mariel mit und hofft, dass sie sich ihr eines Tages entgegensetzen wird.
Gleichzeitig fand ich ihr Verhalten gegenüber Ozroth doch sehr Naiv und das Vetrauen, welches sie ihm nach kürzester Zeit schenkt sehr unvernünftig.
Ozroth ist ein Dämon. Und weil er von Mariel heraufbeschworen wurde muss er nun einen Seelenpakt mit ihr aushandeln um ihre Seele zu bekommen und damit zurück nach Hause auf die Dämonenebene zu können. Bis zu diesem Pakt ist er gezwungen immer in Mariels Nähe zu bleiben. Aufgrund eines vorangegangenen missglückten Seelenpaktes hat Ozroth allerdings die Seele eines anderen Zauberers bekommen und muss sich nun mit ungewollten Gefühlen herumschlagen, was natürlich zügigst dazu führt, dass er sich in Mariel verliebt.
Das Setting in der Kleinstadt, mit verschiedensten Magischen und nichtmagischen Wesen die in Frieden zusammenleben und die herbstliche Stimmung haben mir sehr gut gefallen und auch das Worldbuilding insgesamt mit der Dämonenebene und den heißen Quellen im Wald ist der Autorin sehr gut gelungen.
Auch die Themen Naturschutz und toxische Eltern wurden gut in die Geschichte eingebaut und glaubwürdig dargestellt. Ich wäre mehrmals gerne in die Geschichte gesprungen und hätte gewissen Personen die Meinung gegeigt. Die Antagonisten haben ihre Rollen deswegen voll und ganz erfüllt.
Insgesamt war die Entwicklung zwischen Mariel und Ozroth zwar schön zu verfolgen, allerdings ging mir da doch alles sehr schnell, vor allem wenn man die eigentlichen Charakterzüge der Dämonen bedenkt, welche auch immer wieder genannt werden. Sie lügen, sind manipulativ und empfinden nur bedingt Gefühle. Trotzdem ist Mariel natürlich schnell überzeugt, dass sie den Dämon abbekommen hat, der die Ausnahme von der Regel darstellt.
Und auch als die beiden dann zusammenfinden ist die Lösung aller ihrer Probleme eigentlich sehr einfach, trotzdem brauchen sie dann wiederum sehr lange um auch auf die Idee zu kommen.
Außerdem wurden sich meiner Meinung nach teilweise zu viele Gedanken um Ozroths Geschlechtsteil gemacht. Ich fand es stellenweise eher unpassend und aus der Luft gegriffen und mir hätten die Expliziten Szenen als Spice definitiv gereicht.
Leider muss ich auch sagen, dass mir noch nie ein Buch mit so vielen Fehlern untergekommen ist. Normalerweise fallen mir in einem Buch maximal 3-4 Rechtschreib-/Grammatikfehler auf. Hier habe ich irgendwann aufgehört zu zählen, aber es waren bestimmt 15-20 Stück. Besonders im Mittelteil gab es eine Passage, in dem alle paar Seiten ein Fehler war. Wen das zu sehr stört und aus dem Konzept bringt, der sollte vielleicht auf eine spätere Auflage warten.
Die Geschichte wird außerdem abwechselnd aus Ozroths und Mariels Perspektive erzählt. Ich hätte es deswegen schön gefunden, wenn aus den Kapitelüberschriften herausgegangen wäre, aus wessen Sicht das nächste Kapitel beschrieben wird.
Insgesamt ist "A Witch's Guide to Fake Dating a Demon" ein Roman mit Stärken und Schwächen. Wer herbstliche Stimmung und eine süße Liebesgeschichte über Mensch und Dämon sucht könnte hier fündig werden und eine gute Zeit haben.