Herbstliche Vibes, aber Schwächen bei der Story

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blattsalat Avatar

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Optisch konnte mich das Buch direkt verzaubern. Das Cover und der passende Farbschnitt sind wunderschön gestaltet und versprühen sofort eine herbstliche Stimmung, die zum gemütlichen Lesen einlädt. Besonders gut gefallen mir das Salbeigrün und die kleinen Verzierungen, die wunderbar zum Witchy-Cozy-Romance-Vibe des Buches passen.

Leider konnte mich die Geschichte aber nicht richtig abholen. Auch wenn ich die gemütliche Atmosphäre recht gelungen fand. Probleme hatte ich vor allem mit Mariel. Zwar entwickelt sie sich im Laufe der Geschichte etwas weiter, was ich sehr schön fand, aber trotzdem konnte sie mich nicht so richtig für sich gewinnen. Oft war ich von ihr genervt. Oz war für mich der interessantere Charakter und mein persönlicher Favorit.

Auch die Erzählweise konnte mich nicht ganz abholen. Gerade im Mittelteil hatte ich das Gefühl, dass sich die Handlung stellenweise zog. Gleichzeitig ging mir die Entwicklung zwischen Mariel und Oz zu schnell. Ich hätte mir gewünscht, dass die beiden mehr Zeit bekommen, um sich auch abseits des Körperlichen kennenzulernen. Gerade bei einer Cozy-RomCom hätte ich mir weniger „Spice” und mehr Handlung gewünscht, da diese leider etwas in den Hintergrund gerückt ist.

Insgesamt war die Geschichte leicht zu lesen, wenn auch sehr vorhersehbar und ohne große Überraschungen.

Wer sich nicht so sehr an „Spice” stört und eine gemütliche Liebesgeschichte sucht, kann mit diesem Buch einige schöne Lesestunden verbringen.