Humorvolle Hexen-Dämon-Romantasy mit ordentlich Spice
Das wichtigste zuerst: „A Witch’s Guide to Fake Dating a Demon“ hat mir insgesamt gut gefallen und war für mich eine unterhaltsame, leichte Romantasy mit viel Humor, Gefühlen und ordentlich Spice. Ganz ohne Schwächen kommt die Geschichte für mich allerdings nicht aus, weshalb ich 4 von 5 Sternen vergebe.
Fangen wir mit dem Cover an: Das gefällt mir insgesamt wirklich gut. Besonders die Goldprägung finde ich sehr schön. Auch der Farbschnitt ist für mich ein echtes Highlight. Die Blumenranken und Kürbisse greifen die Gestaltung des Covers sehr schön auf und machen das Buch zu einem echten Hingucker. Die Grundfarbe gefällt mir an sich ebenfalls, auch wenn sie meiner Meinung nach nicht ganz so gut zum herbstlichen Vibe und dem Rest des Covers passt.
Die Geschichte selbst ist ganz nett und unterhaltsam, aber an einigen Stellen auch ziemlich klischeehaft: Wir haben eine Hexe, der Großes vorhergesagt wurde, bei der aber ausgerechnet kein Zauber so richtig gelingen will, und einen Dämon, der plötzlich mit Gefühlen zu kämpfen hat. Die Grundidee fand ich trotzdem interessant und die Kombination aus Hexe und Dämon hat mir grundsätzlich gut gefallen. Allerdings braucht die eigentliche Handlung meiner Meinung nach etwas zu lange, um richtig in Fahrt zu kommen. Gerade am Anfang hatte ich stellenweise das Gefühl, dass die Geschichte nur langsam vorankommt da der Fokus stark auf der Beziehung und den persönlichen Problemen der beiden Hauptfiguren liegt. Besonders Mariels familiäre Situation nimmt relativ viel Raum ein und vor allem ihre Mutter war mir zeitweise ziemlich nervig mit ihrer Art. Außerdem wurde meiner Meinung nach sehr viel auf Mariels Demütigung durch ihre Familie herumgeritten. Ich kann zwar nachvollziehen, dass dieses Thema für ihre Entwicklung wichtig ist, aber mir persönlich war es stellenweise einfach etwas zu präsent.
Dafür haben mir Mariel und Ozroth als Hauptfiguren ziemlich gut gefallen. Besonders schön fand ich, dass die Geschichte abwechselnd aus Mariels und Ozroths Sicht erzählt wird. Dadurch bekommt man einen guten Einblick in die Gedanken und Gefühle von beiden und kann ihre Entwicklung und ihre jeweiligen Reaktionen viel besser nachvollziehen. Gerade Ozroth fand ich sehr gelungen, weil er nicht einfach nur als unnahbarer, großer und starker Dämon dargestellt wird. Dass auch er Gefühle zeigt, verletzlich sein kann und mit seinen eigenen Unsicherheiten zu kämpfen hat, macht ihn wesentlich interessanter und authentischer.
Sarah Hawleys Schreibstil liest sich sehr flüssig und hat für mich einen großen Anteil daran, dass das Buch trotz einiger Schwächen schnell und angenehm zu lesen ist. Außerdem ist die Geschichte wirklich humorvoll und hat einige unterhaltsame Momente. Gleichzeitig sollte man wissen, dass der Spice hier ziemlich deutlich ausfällt. Es gibt sehr direkte anzügliche Bemerkungen und die Spicy-Szenen werden teilweise sehr detailliert beschrieben. Dazu ist die Geschichte stellenweise auch etwas kitschig – was für mich aber durchaus zum Gesamtpaket gepasst hat.
Insgesamt hatte ich mit dem Buch eine schöne und unterhaltsame Lesezeit. Es ist keine Geschichte, die mit einem besonders ausgeklügelten Magiesystem, großen unerwarteten Plot-Twists oder einer epischen Handlung überrascht. Dafür bekommt man eine leichte und unterhaltsame Hexen-Dämon-Romance mit Humor, Gefühlen und ordentlich Spice. Ich würde das Buch vor allem denjenigen empfehlen, die Lust auf eine lockere und romantische Romantasy für zwischendurch haben und mit Klischees, Kitsch und explizitem Spice kein Problem haben. Wer dagegen eine komplexe Fantasywelt und eine außergewöhnlich spannende Handlung sucht, könnte hier enttäuscht werden. Für einen gemütlichen Lesetag ist das Buch meiner Meinung nach aber durchaus eine gute Wahl.
Fangen wir mit dem Cover an: Das gefällt mir insgesamt wirklich gut. Besonders die Goldprägung finde ich sehr schön. Auch der Farbschnitt ist für mich ein echtes Highlight. Die Blumenranken und Kürbisse greifen die Gestaltung des Covers sehr schön auf und machen das Buch zu einem echten Hingucker. Die Grundfarbe gefällt mir an sich ebenfalls, auch wenn sie meiner Meinung nach nicht ganz so gut zum herbstlichen Vibe und dem Rest des Covers passt.
Die Geschichte selbst ist ganz nett und unterhaltsam, aber an einigen Stellen auch ziemlich klischeehaft: Wir haben eine Hexe, der Großes vorhergesagt wurde, bei der aber ausgerechnet kein Zauber so richtig gelingen will, und einen Dämon, der plötzlich mit Gefühlen zu kämpfen hat. Die Grundidee fand ich trotzdem interessant und die Kombination aus Hexe und Dämon hat mir grundsätzlich gut gefallen. Allerdings braucht die eigentliche Handlung meiner Meinung nach etwas zu lange, um richtig in Fahrt zu kommen. Gerade am Anfang hatte ich stellenweise das Gefühl, dass die Geschichte nur langsam vorankommt da der Fokus stark auf der Beziehung und den persönlichen Problemen der beiden Hauptfiguren liegt. Besonders Mariels familiäre Situation nimmt relativ viel Raum ein und vor allem ihre Mutter war mir zeitweise ziemlich nervig mit ihrer Art. Außerdem wurde meiner Meinung nach sehr viel auf Mariels Demütigung durch ihre Familie herumgeritten. Ich kann zwar nachvollziehen, dass dieses Thema für ihre Entwicklung wichtig ist, aber mir persönlich war es stellenweise einfach etwas zu präsent.
Dafür haben mir Mariel und Ozroth als Hauptfiguren ziemlich gut gefallen. Besonders schön fand ich, dass die Geschichte abwechselnd aus Mariels und Ozroths Sicht erzählt wird. Dadurch bekommt man einen guten Einblick in die Gedanken und Gefühle von beiden und kann ihre Entwicklung und ihre jeweiligen Reaktionen viel besser nachvollziehen. Gerade Ozroth fand ich sehr gelungen, weil er nicht einfach nur als unnahbarer, großer und starker Dämon dargestellt wird. Dass auch er Gefühle zeigt, verletzlich sein kann und mit seinen eigenen Unsicherheiten zu kämpfen hat, macht ihn wesentlich interessanter und authentischer.
Sarah Hawleys Schreibstil liest sich sehr flüssig und hat für mich einen großen Anteil daran, dass das Buch trotz einiger Schwächen schnell und angenehm zu lesen ist. Außerdem ist die Geschichte wirklich humorvoll und hat einige unterhaltsame Momente. Gleichzeitig sollte man wissen, dass der Spice hier ziemlich deutlich ausfällt. Es gibt sehr direkte anzügliche Bemerkungen und die Spicy-Szenen werden teilweise sehr detailliert beschrieben. Dazu ist die Geschichte stellenweise auch etwas kitschig – was für mich aber durchaus zum Gesamtpaket gepasst hat.
Insgesamt hatte ich mit dem Buch eine schöne und unterhaltsame Lesezeit. Es ist keine Geschichte, die mit einem besonders ausgeklügelten Magiesystem, großen unerwarteten Plot-Twists oder einer epischen Handlung überrascht. Dafür bekommt man eine leichte und unterhaltsame Hexen-Dämon-Romance mit Humor, Gefühlen und ordentlich Spice. Ich würde das Buch vor allem denjenigen empfehlen, die Lust auf eine lockere und romantische Romantasy für zwischendurch haben und mit Klischees, Kitsch und explizitem Spice kein Problem haben. Wer dagegen eine komplexe Fantasywelt und eine außergewöhnlich spannende Handlung sucht, könnte hier enttäuscht werden. Für einen gemütlichen Lesetag ist das Buch meiner Meinung nach aber durchaus eine gute Wahl.