Romantisch und humorvoll

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vonnikind Avatar

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A Witch’s Guide to Fake Dating a Demon von Sarah Hawley ist eine unterhaltsame Mischung aus Cozy Fantasy, RomCom und Fake-Dating. Im Mittelpunkt steht Mariel Spark, eine Hexe aus einer angesehenen Familie, von der erwartet wird, dass sie einmal eine der mächtigsten Hexen ihrer Generation wird. Allerdings liegen ihre Stärken weniger bei spektakulären Zaubern als bei Pflanzenmagie und Gartenarbeit. Als ein Zauber zur Beschwörung von Mehl schiefgeht, ruft sie stattdessen den Dämon Ozroth herbei. Dieser ist auf Seelenhandel spezialisiert und kann nicht in seine Welt zurückkehren, solange Mariel keinen Handel mit ihm eingeht. Da sie ihre Seele natürlich nicht verkaufen möchte, versucht sie, ihn loszuwerden. Als ihre Mutter überraschend auftaucht, stellt Mariel Ozroth kurzerhand als ihren Freund vor – und damit beginnt das Fake Dating.

Besonders gut gefallen haben mir die beiden Hauptfiguren. Mariel ist sympathisch, etwas chaotisch und vor allem sehr menschlich. Durch den ständigen Druck ihrer Familie zweifelt sie an ihren eigenen Fähigkeiten und muss erst lernen, ihren Wert nicht von den Erwartungen anderer abhängig zu machen. Ozroth wirkt zunächst arrogant, grimmig und skrupellos, entwickelt sich im Laufe der Geschichte aber zu einer deutlich vielschichtigeren Figur. Gerade seine Entwicklung und die zunehmenden Gefühle für Mariel sorgen für einige schöne und witzige Momente.

Auch die Nebenfiguren wie Mariels Freundinnen Calladia und Themmie bringen viel Leben in die Geschichte und sorgen immer wieder für humorvolle Szenen.

Insgesamt ist das Buch eine leichte, romantische und magische Geschichte mit viel Humor, die besonders durch die Chemie zwischen Mariel und Ozroth überzeugt. Wer Cozy Fantasy, Hexen, Dämonen und Fake Dating mag, dürfte mit diesem Buch einige gemütliche Lesestunden verbringen.