Leichte Sommerlektüre mit kleinen Schwächen im Lesefluss

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Das auffällig gestaltete Cover gefällt mir optisch richtig gut, auch wenn es mich nicht sofort neugierig gemacht hat. Die Grundidee von Abfahrt ins Jenseits von Salvatore Simonetti klingt dennoch vielversprechend.

Die Hauptfigur, Mamma Marcella, überzeugt sofort. Sie wirkt wie eine resolute, besorgt-liebevolle italienische Mutter, die man schnell ins Herz schließt. Die Leseprobe selbst hat mir letztlich jedoch nur mittelgut gefallen. Für meinen Geschmack ging es viel zu sehr um die Familie und das persönliche Umfeld von Marcella. Ich habe beim Lesen die ganze Zeit darauf gewartet, dass es endlich etwas Relevantes zu dem eigentlichen Kriminalfall zu berichten gibt.

Zudem haben mich die vielen italienischen Begriffe im Text gestört. Sie sollen wahrscheinlich für Authentizität sorgen, haben meinen Lesefluss aber eher ausgebremst und mich nicht wirklich überzeugt.

Mein Fazit: Der Text lässt sich insgesamt gut „so weglesen“. Es ist eher eine leichte Strand- und Sommerlektüre sowie ein unaufgeregter, leichter Krimi-Stoff für zwischendurch. Für ein echtes Highlight reicht es nach der Leseprobe für mich aber noch nicht.