Urige Italienerin

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wolfram Avatar

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Das Buchcover ist etwas eigenwillig. Es vermittelt die eher triste Langeweile eines bewölkten Tags am Strand. Verlassene Liegestühle ohne Sonnenschein.


Ähnlich geruhsam beginnt der Roman, als Marcella einer Beerdigung bewohnt (ohne Sarg, da müsste doch ein Sarg sein!) und darüber nachdenkt, was sie zum Mittagessen kochen soll.
Ihre Gedanken schweifen von einem zum anderen; am allerwenigsten aber bei der Trauer um Magdalena, die da vorne - doch nicht liegt, aber wo nur?

Das führt zu manch lustiger Szene in der Kirche, denn Marcellas Gedanken springen so konfus hin und her, dass sie stehts zu laut spricht und strafende Blicke kassiert.

Zu erwarten ist ein heiterer Roman über eine urige Italienerin, der doch so einiges auffällt, und die sich nichts sagen lässt.