Als Serienauftakt vielversprechend
"Abfahrt ins Jenseits" ist der Auftakt einer neuen Cosy-Crime-Reihe und hat für mich vor allem eine große Stärke, dass die Figuren Lust darauf machen, sie noch einmal wiederzutreffen.
Marcella ist eine eigenwillige italienische Mamma, die sich in alles einmischt, ausgesprochen hartnäckig ist und beim Ermitteln durchaus ihre eigenen Vorstellungen von Recht und Ordnung hat. Zusammen mit ihrem deutschen Untermieter Harry ergibt das ein ziemlich ungewöhnliches Ermittlerduo. Gerade die beiden und die skurrilen Dorfbewohner haben mir viel Spaß gemacht.
Der eigentliche Kriminalfall ist dagegen eher solide als spektakulär. Die Ermittlungen verlaufen gemächlich, manches ist etwas vorhersehbar und an einigen Stellen wirkte mir die Konstruktion ein wenig zu bemüht. Auch bei Marcellas Misstrauen gegenüber bestimmten Personen hätte ich mir gelegentlich etwas mehr nachvollziehbare Motivation gewünscht. Dafür ist die Auflösung letztlich schlüssig und als Krimi muss das Buch für mich auch gar nicht mit einem hochkomplexen Thriller mithalten.
Überhaupt bin ich bei Auftaktbänden einer Reihe ziemlich gnädig. Hier müssen schließlich nicht nur der Fall, sondern auch die Figuren, ihre Beziehungen und das ganze Drumherum erst einmal etabliert werden. Und genau das gelingt hier durchaus gut. Ich kann mir vorstellen, dass die Reihe mit eingespieltem Ermittlerteam noch besser funktioniert.
Gut gefallen hat mir auch der italienische Handlungsort. Dolceacqua, das Dorfleben, Essen und die Landschaft sorgen für Urlaubsgefühl und passen zu einem gemütlichen Cosy Crime. Die vielen italienischen Begriffe und Floskeln waren mir allerdings irgendwann etwas zu viel. Ein bisschen weniger "Allora" hätte den Lesefluss für mich eher verbessert als geschadet.
Insgesamt also kein Krimi, der mich mit einem genialen Fall beeindruckt hat, aber einer, bei dem ich die Figuren und die Atmosphäre mochte und deshalb durchaus neugierig auf weitere Fälle bin. Für einen Reihenauftakt finde ich das eine ziemlich gute Ausgangslage.
Marcella ist eine eigenwillige italienische Mamma, die sich in alles einmischt, ausgesprochen hartnäckig ist und beim Ermitteln durchaus ihre eigenen Vorstellungen von Recht und Ordnung hat. Zusammen mit ihrem deutschen Untermieter Harry ergibt das ein ziemlich ungewöhnliches Ermittlerduo. Gerade die beiden und die skurrilen Dorfbewohner haben mir viel Spaß gemacht.
Der eigentliche Kriminalfall ist dagegen eher solide als spektakulär. Die Ermittlungen verlaufen gemächlich, manches ist etwas vorhersehbar und an einigen Stellen wirkte mir die Konstruktion ein wenig zu bemüht. Auch bei Marcellas Misstrauen gegenüber bestimmten Personen hätte ich mir gelegentlich etwas mehr nachvollziehbare Motivation gewünscht. Dafür ist die Auflösung letztlich schlüssig und als Krimi muss das Buch für mich auch gar nicht mit einem hochkomplexen Thriller mithalten.
Überhaupt bin ich bei Auftaktbänden einer Reihe ziemlich gnädig. Hier müssen schließlich nicht nur der Fall, sondern auch die Figuren, ihre Beziehungen und das ganze Drumherum erst einmal etabliert werden. Und genau das gelingt hier durchaus gut. Ich kann mir vorstellen, dass die Reihe mit eingespieltem Ermittlerteam noch besser funktioniert.
Gut gefallen hat mir auch der italienische Handlungsort. Dolceacqua, das Dorfleben, Essen und die Landschaft sorgen für Urlaubsgefühl und passen zu einem gemütlichen Cosy Crime. Die vielen italienischen Begriffe und Floskeln waren mir allerdings irgendwann etwas zu viel. Ein bisschen weniger "Allora" hätte den Lesefluss für mich eher verbessert als geschadet.
Insgesamt also kein Krimi, der mich mit einem genialen Fall beeindruckt hat, aber einer, bei dem ich die Figuren und die Atmosphäre mochte und deshalb durchaus neugierig auf weitere Fälle bin. Für einen Reihenauftakt finde ich das eine ziemlich gute Ausgangslage.