Bravissimo!
Und wieder wird ein weißer Fleck auf der Urlaubskrimi-Karte getilgt. Salvatore Simonetti (offenes Pseudonym) nimmt uns in seinem Cosy Urlaubskrimi mit nach Dolceacqua in Ligurien. Dort sterben nacheinander mehrere ältere Bewohner unter ungeklärten Umständen, was die resolute Mamma Marcella, vor einiger Zeit aus in ihr Heimatdorf zurückgekommen, auf den Plan ruft.
Ihr Misstrauen wird geweckt, weil die Särge beim Trauergottesdienst immer leer sind und keine/r der Verstorbenen auf dem Dorffriedhof beigesetzt wird. Sehr seltsam. Gemeinsam mit Harry, einem kreativen Alt-Hippie, der öfter psychedelischen Substanzen zuspricht, als ihm gut tut, macht sie sich daran, das Rätsel zu lösen. Auf die Hilfe ihres Sohnes Domenico kann sie dabei nicht bauen. Er ist zwar der Carabiniere im Bergdorf, aber der hat momentan nur noch Augen für seine neue Freundin…
Mit „Abfahrt ins Jenseits“ (nicht wirklich gelungener Titel) bedient der Autor gekonnt die Erwartungen, die die Leser/innen an einen Urlaubskrimi haben. Durch die detaillierten Beschreibungen vermittelt er Einblicke in das Leben im ligurischen Bergdorf, das von Gelatti, Espresso und diversen kulinarischen Köstlichkeiten geprägt ist. Angereichert mit zahlreichen eingeflochtenen Phrasen (hat mir gut gefallen) aus dem italienischen Grundwortschatz, dem ein oder anderen Klischee (siehe Fahrstil der Protagonistin), aber auch den gelungenen atmosphärischen Landschaftsbeschreibungen ergibt das ein stimmiges Bild vom Dolce Vita in Italia.
Und auch den unblutigen Kriminalfall baut Simonetti logisch und in kleinen Schritten auf, sodass man bei der Stange bleibt, wenngleich geübte Krimi-Leser/innen die Zusammenhänge recht früh erahnen können. Dennoch würde ich gerne mehr von Marcella und Harry, aber auch von Joan (deren Vergangenheit mit MI5 oder MI6 verknüpft sein könnte) und Domenico lesen.
Ein gelungenes Debüt mit liebenswerten Menschen in einer wunderschönen Gegend, das jede/r, der in Ligurien Urlaub macht, im Gepäck haben sollte. Bravissimo!
Ihr Misstrauen wird geweckt, weil die Särge beim Trauergottesdienst immer leer sind und keine/r der Verstorbenen auf dem Dorffriedhof beigesetzt wird. Sehr seltsam. Gemeinsam mit Harry, einem kreativen Alt-Hippie, der öfter psychedelischen Substanzen zuspricht, als ihm gut tut, macht sie sich daran, das Rätsel zu lösen. Auf die Hilfe ihres Sohnes Domenico kann sie dabei nicht bauen. Er ist zwar der Carabiniere im Bergdorf, aber der hat momentan nur noch Augen für seine neue Freundin…
Mit „Abfahrt ins Jenseits“ (nicht wirklich gelungener Titel) bedient der Autor gekonnt die Erwartungen, die die Leser/innen an einen Urlaubskrimi haben. Durch die detaillierten Beschreibungen vermittelt er Einblicke in das Leben im ligurischen Bergdorf, das von Gelatti, Espresso und diversen kulinarischen Köstlichkeiten geprägt ist. Angereichert mit zahlreichen eingeflochtenen Phrasen (hat mir gut gefallen) aus dem italienischen Grundwortschatz, dem ein oder anderen Klischee (siehe Fahrstil der Protagonistin), aber auch den gelungenen atmosphärischen Landschaftsbeschreibungen ergibt das ein stimmiges Bild vom Dolce Vita in Italia.
Und auch den unblutigen Kriminalfall baut Simonetti logisch und in kleinen Schritten auf, sodass man bei der Stange bleibt, wenngleich geübte Krimi-Leser/innen die Zusammenhänge recht früh erahnen können. Dennoch würde ich gerne mehr von Marcella und Harry, aber auch von Joan (deren Vergangenheit mit MI5 oder MI6 verknüpft sein könnte) und Domenico lesen.
Ein gelungenes Debüt mit liebenswerten Menschen in einer wunderschönen Gegend, das jede/r, der in Ligurien Urlaub macht, im Gepäck haben sollte. Bravissimo!