Die Verpackung gefiel mir besser als der Inhalt
Buchmeinung zu Salvatore Simonetti – »Abfahrt ins Jenseits«
»Abfahrt ins Jenseits« ist ein Kriminalroman von Salvatore Simonetti, der 2026 bei Edition Michael Fischer / EMF Verlag erschienen ist.
Zum Autor:
Salvatore Simonetti ist ein Pseudonym von Simon Sahner. Simon Sahner, geboren 1989 in Heidelberg, ist freier Autor, Lektor und Übersetzer. Er studierte Deutsche Sprach- und Literaturwissenschaft sowie Geschichte, promovierte im Fach Neuere Deutsche Literaturgeschichte.
Er lebt und arbeitet in Freiburg im Breisgau
Zum Inhalt:
Im malerischen Dolceacqua in Ligurien lebt Marcella, die nach unglücklichen Jahren in Deutschland in ihr Heimatdorf zurückgekehrt ist. Ihr Sohn Domenico, Chef der örtlichen Carabinieri, bringt seine neue Freundin Rosina zum Essen mit zur Mutter. Diese missfällt Marcella und dann sind auch noch einige Jungsenioren überraschend und zu früh gestorben. Marcella ist alarmiert und beginnt zu ermitteln.
Meine Meinung:
Das Cover und der Farbschnitt dieses Buches haben mir sehr gut gefallen, aber leider konnte der Inhalt mich nicht überzeugen. Allem voran missfielen mir die permanent eingestreuten italienischen Sprachtupfer, auch wenn sie meist erklärt wurden oder im Zusammenhang verständlich waren. Es waren einfach für mein Empfinden zu vielen. Meist wird die Geschichte aus der Sicht der dominanten Mamma Marcella erzählt, aber es gibt einige wenige Passagen, die anderen Protagonisten gewidmet sind. Die Figuren sind fast ohne Grautöne gezeichnet und bieten somit kaum Platz für Überraschungen. Die Handlung ist nicht sonderlich kompliziert, wirkte auf mich aber konstruiert. Gefallen haben mir die atmosphärischen Beschreibungen der Ortes und der umliegenden Sehenswürdigkeiten. Insgesamt überwog aber bei mir die Enttäuschung und das Lesevergnügen blieb überschaubar.
Fazit:
Ein atmosphärischer Regionalkrimi, dessen Verpackung aber mehr versprach als der Inhalt halten konnte. Deshalb bewerte ich den Titel mit drei von fünf Sternen (60 von 100 Punkten).
»Abfahrt ins Jenseits« ist ein Kriminalroman von Salvatore Simonetti, der 2026 bei Edition Michael Fischer / EMF Verlag erschienen ist.
Zum Autor:
Salvatore Simonetti ist ein Pseudonym von Simon Sahner. Simon Sahner, geboren 1989 in Heidelberg, ist freier Autor, Lektor und Übersetzer. Er studierte Deutsche Sprach- und Literaturwissenschaft sowie Geschichte, promovierte im Fach Neuere Deutsche Literaturgeschichte.
Er lebt und arbeitet in Freiburg im Breisgau
Zum Inhalt:
Im malerischen Dolceacqua in Ligurien lebt Marcella, die nach unglücklichen Jahren in Deutschland in ihr Heimatdorf zurückgekehrt ist. Ihr Sohn Domenico, Chef der örtlichen Carabinieri, bringt seine neue Freundin Rosina zum Essen mit zur Mutter. Diese missfällt Marcella und dann sind auch noch einige Jungsenioren überraschend und zu früh gestorben. Marcella ist alarmiert und beginnt zu ermitteln.
Meine Meinung:
Das Cover und der Farbschnitt dieses Buches haben mir sehr gut gefallen, aber leider konnte der Inhalt mich nicht überzeugen. Allem voran missfielen mir die permanent eingestreuten italienischen Sprachtupfer, auch wenn sie meist erklärt wurden oder im Zusammenhang verständlich waren. Es waren einfach für mein Empfinden zu vielen. Meist wird die Geschichte aus der Sicht der dominanten Mamma Marcella erzählt, aber es gibt einige wenige Passagen, die anderen Protagonisten gewidmet sind. Die Figuren sind fast ohne Grautöne gezeichnet und bieten somit kaum Platz für Überraschungen. Die Handlung ist nicht sonderlich kompliziert, wirkte auf mich aber konstruiert. Gefallen haben mir die atmosphärischen Beschreibungen der Ortes und der umliegenden Sehenswürdigkeiten. Insgesamt überwog aber bei mir die Enttäuschung und das Lesevergnügen blieb überschaubar.
Fazit:
Ein atmosphärischer Regionalkrimi, dessen Verpackung aber mehr versprach als der Inhalt halten konnte. Deshalb bewerte ich den Titel mit drei von fünf Sternen (60 von 100 Punkten).