Ein stimmungsvoller erster Fall für Mamma Marcella
Mamma Marcella ermittelt zwischen Minestrone und Vino - der Auftakt „einer mörderisch guten Reihe“ ist gelungen.
Marcella ist nach den Jahren in Deutschland mit ihrem Figlio Domenico in ihr Heimatdorf Dolceaqua zurückgekehrt, mit ihrem Mann Beppo ist sie endgültig fertig. Und nun betrauert sie Magdalena, die urplötzlich verstorben ist. Schon bei der Totenmesse meint sie, dass es nicht mit rechten Dingen zugeht und als dann kurz darauf auch Silvios und Angelos Tod zu beklagen ist, weiß Marcella, dass mehr dahinterstecken muss. Ihr kriminalistisches Gen schlägt Purzelbäume, ganz anders als das von Domenico, der als Carabinieri alle Zeichen, die auf ein Verbrechen hindeuten, doch sehen müsste. Er aber schwebt mit seiner neuen Freundin Rosina auf Wolke sieben, also folgt Marcella ihrer Intuition, bisweilen unterstützt von ihrem Untermieter, dem verkappten, aber doch sehr liebenswerten Künstler Harry.
Mamma Marcella ist sehr umtriebig, sie folgt jeder noch so kleinen Spur, schnüffelt in einem alten Hotel genau so rum wie in einem Bestattungsinstitut, hat so einige in Verdacht, sogar von der Mafia ist die Rede. Ihr fahrbarer Untersatz leistet ihr gute Dienste, ihre Fahrkünste sind die einer Italienerin durchaus würdig. Und wie es eine italienische Mamma so macht, bekocht sie ihren Domenico, der sich das gerne gefallen lässt. Wären da nicht ihre beiden Miezekatzen, die bei ihm ein heftiges Niesen und Schniefen auslösen. Seit Neuestem gesellt sich zu den zweien auch der kleine Salsiccia, ein niedliches Hündchen, den Marcella sozusagen adoptiert hat.
Die „Abfahrt ins Jenseits“ spielt sich in und um den ligurischen Ort Dolceaqua mit seiner malerischen Altstadt ab. Schon Claude Monet hat sich von diesem zauberhaften Ort inspirieren lassen, die beiden Betreiber einer Eisdiele, Dino und Gino, haben ihr Lokal selbstredend nach ihm benannt.
Marcella entgeht nichts, sie ist die sympathische, sehr aufgeweckte und schlagfertige, alles beobachtende Figur, die alle um sich schart. Ihre Methoden sind zuweilen grenzwertig, aber dennoch von Erfolg gekrönt – wie es sich für einen gelungenen Cosy Crime nun mal gehört. Neben den kriminalistischen Elementen, die viel Raum einnehmen, ist es auch das Zwischenmenschliche, das einen zum Schmunzeln bringt. Überhaupt gefällt mir der lockere, humorvolle Schreibstil, der jedem einzelnen Charakter seine individuelle Note gibt, untermalt von der zauberhaften Landschaft und der italienischen Lebensart, die mich gedanklich direkt dorthin versetzt.
„Abfahrt ins Jenseits“, der erste Fall für Mamma Marcella, ist ein stimmungsvoller Cosy Crime mit viel Italien-Flair, der mit viel Spannung und gelegentlichem Augenzwinkern den Deal mit dem Tod durchleuchtet und ihm letztendlich auf die Spur kommt. Gerne mehr davon, gerne mehr von Marcella.
Marcella ist nach den Jahren in Deutschland mit ihrem Figlio Domenico in ihr Heimatdorf Dolceaqua zurückgekehrt, mit ihrem Mann Beppo ist sie endgültig fertig. Und nun betrauert sie Magdalena, die urplötzlich verstorben ist. Schon bei der Totenmesse meint sie, dass es nicht mit rechten Dingen zugeht und als dann kurz darauf auch Silvios und Angelos Tod zu beklagen ist, weiß Marcella, dass mehr dahinterstecken muss. Ihr kriminalistisches Gen schlägt Purzelbäume, ganz anders als das von Domenico, der als Carabinieri alle Zeichen, die auf ein Verbrechen hindeuten, doch sehen müsste. Er aber schwebt mit seiner neuen Freundin Rosina auf Wolke sieben, also folgt Marcella ihrer Intuition, bisweilen unterstützt von ihrem Untermieter, dem verkappten, aber doch sehr liebenswerten Künstler Harry.
Mamma Marcella ist sehr umtriebig, sie folgt jeder noch so kleinen Spur, schnüffelt in einem alten Hotel genau so rum wie in einem Bestattungsinstitut, hat so einige in Verdacht, sogar von der Mafia ist die Rede. Ihr fahrbarer Untersatz leistet ihr gute Dienste, ihre Fahrkünste sind die einer Italienerin durchaus würdig. Und wie es eine italienische Mamma so macht, bekocht sie ihren Domenico, der sich das gerne gefallen lässt. Wären da nicht ihre beiden Miezekatzen, die bei ihm ein heftiges Niesen und Schniefen auslösen. Seit Neuestem gesellt sich zu den zweien auch der kleine Salsiccia, ein niedliches Hündchen, den Marcella sozusagen adoptiert hat.
Die „Abfahrt ins Jenseits“ spielt sich in und um den ligurischen Ort Dolceaqua mit seiner malerischen Altstadt ab. Schon Claude Monet hat sich von diesem zauberhaften Ort inspirieren lassen, die beiden Betreiber einer Eisdiele, Dino und Gino, haben ihr Lokal selbstredend nach ihm benannt.
Marcella entgeht nichts, sie ist die sympathische, sehr aufgeweckte und schlagfertige, alles beobachtende Figur, die alle um sich schart. Ihre Methoden sind zuweilen grenzwertig, aber dennoch von Erfolg gekrönt – wie es sich für einen gelungenen Cosy Crime nun mal gehört. Neben den kriminalistischen Elementen, die viel Raum einnehmen, ist es auch das Zwischenmenschliche, das einen zum Schmunzeln bringt. Überhaupt gefällt mir der lockere, humorvolle Schreibstil, der jedem einzelnen Charakter seine individuelle Note gibt, untermalt von der zauberhaften Landschaft und der italienischen Lebensart, die mich gedanklich direkt dorthin versetzt.
„Abfahrt ins Jenseits“, der erste Fall für Mamma Marcella, ist ein stimmungsvoller Cosy Crime mit viel Italien-Flair, der mit viel Spannung und gelegentlichem Augenzwinkern den Deal mit dem Tod durchleuchtet und ihm letztendlich auf die Spur kommt. Gerne mehr davon, gerne mehr von Marcella.