Gemütlicher Cosy Crime, aber langweilig

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vica Avatar

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Im Mittelpunkt dieses Buches steht Mamma Marcella, die nach Jahren in Deutschland in ihr Heimatdorf in Ligurien zurückkehrt. Eigentlich könnte sie dort ihren Ruhestand genießen, wenn da nicht die auffällige Häufung von Todesfällen unter den älteren Dorfbewohnern wäre. Irgendetwas stimmt hier nicht, also beginnt Marcella selbst nachzuforschen. Unterstützt wird sie dabei von ihrem deutschen Untermieter Harry. Zusammen bilden sie ein sehr ungleiches Duo, was zu amüsanten Momenten führt und deren schöne Freundschaft verdeutlicht.
Es handelt sich hierbei um einen Cosy Crime mit italienischem Lebensgefühl. Dieses Gefühl kommt im Verlaufe des Buches gut zur Geltung und man findet ein Wohlgefühl für die meisten Figuren, besonders eben für Marcella und Harry. Die Story an sich ist wirklich interessant, aber meines Erachtens war die Umsetzung selbst für einen Cosy Crime etwas langweilig. Etwas mehr Überraschung und Spannung hätte an manchen Stellen geholfen.