humorvolle, italienische Miss Marple
Dolceacqua, ein kleiner Ort in bergiger Lage in Ligurien nahe der französischen Grenze. Eigentlich läuft hier alles recht beschaulich. Marcella, die nach einigen Jahren in Deutschland, nun schon länger wieder in der Heimat ist, soll die neue Freundin ihres Sohnes Domenico, Carabinieri des Ortes kennen lernen. Und zeitnah sterben unerwartet einige rüstige Bewohner der Orte in der Gegend. Unerwartet, jung und alle werden in ihrer Heimat begraben? Marcella, die eine Vorliebe für Krimis hat, lässt all das nicht in Ruhe.
Wie man schon an der sehr gelungenen Aufmachung des Buches erkennt, handelt es sich um einen Krimi der Kategorie Cozy-Crime, der viel italienisches Lebensgefühl aufnimmt. Man lernt nebenbei etwas die Region, vor allem aber das Essen kennen und begegnet so manchem Klischee.
Der Schreibstil ist locker und humorvoll und schafft es gut durch den Einwurf italienischer Worte, das Italienfeeling zu transportieren.
Besonders gelungen sind dem Autor meines Erachtens die Charaktere, aber teilweise vielleicht etwas klischeehaft. Marcella, eine italienische Mama, die ihren Sohn gerne bekocht. Aber sie würde auch gerne etwas im Leben ihres Sohnes mitbestimmen würde und ist mit dessen Frauenwahl nicht einverstanden ist. Doch sehr resolut und gewieft in den Ermittlungen. Und eine rasante Autofahrerin. Harry, deutscher Hippie Künstler, wohnt bei ihr zur Untermiete und nutzt gerne diverse Substanzen zur Wahrnehmungserweiterung. Er bildet den etwas ruhigeren Gegenpol in den Ermittlungen. Und schließlich Sohn Domenico, der es seiner Mutter schwer recht machen kann.
Die Geschichte und das Rätsel sind spannend, mischt doch nach Marcellas und Harry Meinung die Mafia mit. Und warum sterben wirklich so viele Personen in Marcellas Alter. Blutrünstige Szenen sucht man in einem Cozy-Crime natürlich vergeblich, allerdings war der Spannungsverlauf doch eher flach. Leider zieht sich die Geschichte teilweise etwas. Man bleibt als Leser aber dennoch dabei, da man ja die Auflösung kennen möchte. Und die fand ich solide und interessant gestrickt.
Nichtsdestotrotz würde ich mich über weiter humorvolle Bände von Miss Marple auf Italienisch freuen.
Wie man schon an der sehr gelungenen Aufmachung des Buches erkennt, handelt es sich um einen Krimi der Kategorie Cozy-Crime, der viel italienisches Lebensgefühl aufnimmt. Man lernt nebenbei etwas die Region, vor allem aber das Essen kennen und begegnet so manchem Klischee.
Der Schreibstil ist locker und humorvoll und schafft es gut durch den Einwurf italienischer Worte, das Italienfeeling zu transportieren.
Besonders gelungen sind dem Autor meines Erachtens die Charaktere, aber teilweise vielleicht etwas klischeehaft. Marcella, eine italienische Mama, die ihren Sohn gerne bekocht. Aber sie würde auch gerne etwas im Leben ihres Sohnes mitbestimmen würde und ist mit dessen Frauenwahl nicht einverstanden ist. Doch sehr resolut und gewieft in den Ermittlungen. Und eine rasante Autofahrerin. Harry, deutscher Hippie Künstler, wohnt bei ihr zur Untermiete und nutzt gerne diverse Substanzen zur Wahrnehmungserweiterung. Er bildet den etwas ruhigeren Gegenpol in den Ermittlungen. Und schließlich Sohn Domenico, der es seiner Mutter schwer recht machen kann.
Die Geschichte und das Rätsel sind spannend, mischt doch nach Marcellas und Harry Meinung die Mafia mit. Und warum sterben wirklich so viele Personen in Marcellas Alter. Blutrünstige Szenen sucht man in einem Cozy-Crime natürlich vergeblich, allerdings war der Spannungsverlauf doch eher flach. Leider zieht sich die Geschichte teilweise etwas. Man bleibt als Leser aber dennoch dabei, da man ja die Auflösung kennen möchte. Und die fand ich solide und interessant gestrickt.
Nichtsdestotrotz würde ich mich über weiter humorvolle Bände von Miss Marple auf Italienisch freuen.