Kriminalfall in Bella Italia

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Meine Meinung
Dem Autor ist mit „Abfahrt ins Jenseits“ ein wunderbar unterhaltsamer und witziger Cosy Crime mit ganz viel ligurischem Lokalkolorit auf das Beste gelungen.

Die resolute, aber liebenswerte Marcella macht sich als echte italienische Mamma Sorgen um das Liebesleben ihres, von ihr trotz seiner 35 Jahre noch immer allzeit umhätschelten, Sohnes, der Gendarm von Beruf ist. Als er mit einer neuen Freundin auftaucht, kommt Marcella diese suspekt vor und so beginnt sie Erkundigungen über sie einzuholen und weil sie schon dabei ist, auch in einigen mysteriösen Todesfällen nachzuforschen. Sie bringt sich damit bald schon in Gefahr und schließlich muss sie selbst sogar um ihr Leben fürchten.

Mir bereitete der flotte Schreibstil des Autors großes Lesevergnügen und ich flog nur so durch die Seiten. Die kurzweilig geschriebenen Abenteuer und Ermittlungen von Mamma Marcella brachten mich immer wieder zum Schmunzeln, obwohl die Spannung bis zum Schluss gegeben war. Auch wenn einige typische Stereotype über Italien bedient wurden, so war es trotzdem wertschätzend und humorvoll geschrieben und ich empfand das ganze Setting als sehr stimmungsvoll.

Nicht nur Marcella wurde mit sehr viel Liebe zum Detail ausgearbeitet, sondern auch die anderen Charaktere waren griffig und zur jeweiligen Rolle passend beschrieben. Die Hauptakteur*innen wuchsen mir rasch ans Herz. Es war die gesamte Geschichte für mich wie ein virtueller Ausflug nach Italien und ich freue mich schon heute darauf, womöglich bald schon einen Folgeband des Autors mit seiner Mamma Marcella lesen zu können.

Mein Fazit
Wer auf der Suche nach einem herzerfrischenden, aber dennoch spannenden, Cosy Crime mit viel italienischem Flair und einer aufgestellten italienischen Mamma als Hauptakteurin ist, dem sei „Abfahrt ins Jenseits“ bestens empfohlen. Ich fühlte mich kurzweilig und amüsant unterhalten und vergebe gerne meine Leseempfehlung.