Mafia und Beerdigungen
„Abfahrt ins Jenseits“ von Salvatore Simonetti ist eine kleine Kriminalgeschichte mit Setting in Italien.
Nachdem Marcella jahrelang in Deutschland gelebt hat, ist sie nun zurück in ihren Heimatdorf Dolceacqua in Italien. Dort versterben seit kurzen immer mehr ältere Dorfbewohner, die ihre Wurzeln nicht in diesem Dorf haben. Ihr Sohn Domenico ist vor Ort Polizist, ein Carabiniere und doch will er von den Todesfällen nichts wissen, er hat zu viel mit seiner eigentlichen Arbeit und seiner neuen Freundin zu tun. Marcella kann seine neue Freundin nicht trauen und bei ihren Ermittlungen findet sie eine mögliche Spur zu der Familie der Freundin. Aber eigentlich ist alles noch viel schlimmer als gedacht und die Spur führt Marcella direkt zu der Mafia.
Mit Marcella bin ich überhaupt nicht warm geworden. Sie redet sehr schlecht über Deutsche, Urlauber und ich kann diesen Griesgram gar nicht verstehen, er wird auch nicht erklärt. Sie lebte ja selbst jahrelang im Ausland und die ganze Szene wirkt etwas gewollt. Schrullige und Griesgrämige Charaktere mag ich sehr gerne, aber hier ist dies leider nicht gelungen und Marcella wirkt eher sehr sympathisch und handelt sehr direkt und unüberlegt. Sie hat einen Verdacht und es wird alles darauf hingearbeitet, dass sich dieser Verdacht bestätigt, dies fand ich ebenfalls sehr erzwungen. Auf den 272 Seiten kann jetzt nicht so viel passieren, aber insgesamt hätte ich mir bei dem Fall mehr Überraschungen gewünscht.
Auch das Misstrauen gegenüber der neuen Freundin scheint zunächst nicht so wirklich begründbar zu sein und wirkt nach und nach inszeniert. Die einzelnen italienischen Begriffe fand ich nicht unbedingt störend, aber haben doch irgendwie den Lesefluss unterbrochen. Insgesamt eine nette Geschichte, bei der es mir leider an Tiefe und Überzeugung gefehlt hat.
Nachdem Marcella jahrelang in Deutschland gelebt hat, ist sie nun zurück in ihren Heimatdorf Dolceacqua in Italien. Dort versterben seit kurzen immer mehr ältere Dorfbewohner, die ihre Wurzeln nicht in diesem Dorf haben. Ihr Sohn Domenico ist vor Ort Polizist, ein Carabiniere und doch will er von den Todesfällen nichts wissen, er hat zu viel mit seiner eigentlichen Arbeit und seiner neuen Freundin zu tun. Marcella kann seine neue Freundin nicht trauen und bei ihren Ermittlungen findet sie eine mögliche Spur zu der Familie der Freundin. Aber eigentlich ist alles noch viel schlimmer als gedacht und die Spur führt Marcella direkt zu der Mafia.
Mit Marcella bin ich überhaupt nicht warm geworden. Sie redet sehr schlecht über Deutsche, Urlauber und ich kann diesen Griesgram gar nicht verstehen, er wird auch nicht erklärt. Sie lebte ja selbst jahrelang im Ausland und die ganze Szene wirkt etwas gewollt. Schrullige und Griesgrämige Charaktere mag ich sehr gerne, aber hier ist dies leider nicht gelungen und Marcella wirkt eher sehr sympathisch und handelt sehr direkt und unüberlegt. Sie hat einen Verdacht und es wird alles darauf hingearbeitet, dass sich dieser Verdacht bestätigt, dies fand ich ebenfalls sehr erzwungen. Auf den 272 Seiten kann jetzt nicht so viel passieren, aber insgesamt hätte ich mir bei dem Fall mehr Überraschungen gewünscht.
Auch das Misstrauen gegenüber der neuen Freundin scheint zunächst nicht so wirklich begründbar zu sein und wirkt nach und nach inszeniert. Die einzelnen italienischen Begriffe fand ich nicht unbedingt störend, aber haben doch irgendwie den Lesefluss unterbrochen. Insgesamt eine nette Geschichte, bei der es mir leider an Tiefe und Überzeugung gefehlt hat.