Nette Unterhaltung mit italienischem Flair
In "Abfahrt ins Jenseits" ermittelt die sympathische wie etwas schrullige Mamma Marcella als italienische Miss Marple auf eigene Faust, während ihr Sohn Domenico - Polizist im beschaulichen Ort Dolceaqua - eher untätig bleibt und nur Augen für seine neue mysteriöse Freundin hat. Doch was als Nachforschungen zu vermehrten, unerklärlichen Todesfällen in Marcella Umkreis beginnt, führt schließlich sogar bis zur Mafia.
Die Figuren im Roman sind weitestgehend sympathisch, aber zeitweise recht stereotyp dargestellt, sodass ihnen bisweilen die Tiefe fehlt. Nichtsdestotrotz war das Lesevergnügen gerade auch durch das italienische Setting des Buches gegeben, was auch durch immer wieder eingestreute italienische Wörter und Wendungen hervorgerufen wurde. Der sonst flüssige und lockere Schreibstil war dadurch punktuell allerdings etwas gestört. Die Spannung des Buches wurde durch viele humorvolle Stellen ergänzt, was für Leichtigkeit sorgte. Das Coverbild hätte jedoch etwas treffender gewählt werden können. Am Ende des Romans wären noch etwas mehr Erklärungen schön gewesen, etwa die Rolle von Joan oder Paolo - dennoch wurde ich beim Lesen gut unterhalten.
Die Figuren im Roman sind weitestgehend sympathisch, aber zeitweise recht stereotyp dargestellt, sodass ihnen bisweilen die Tiefe fehlt. Nichtsdestotrotz war das Lesevergnügen gerade auch durch das italienische Setting des Buches gegeben, was auch durch immer wieder eingestreute italienische Wörter und Wendungen hervorgerufen wurde. Der sonst flüssige und lockere Schreibstil war dadurch punktuell allerdings etwas gestört. Die Spannung des Buches wurde durch viele humorvolle Stellen ergänzt, was für Leichtigkeit sorgte. Das Coverbild hätte jedoch etwas treffender gewählt werden können. Am Ende des Romans wären noch etwas mehr Erklärungen schön gewesen, etwa die Rolle von Joan oder Paolo - dennoch wurde ich beim Lesen gut unterhalten.