Softkrimi um Mamma Marcella mit viel italienischem Flair
Mamma Marcella nimmt uns mit in den italienischen Alltag, den man im Urlaub nur am Rande erlebt, aber vieles kommt einem dann doch bekannt vor, auch wenn es hier etwas übertrieben wirkt, und man fühlt sich in den Süden versetzt.
Inhaltlich geht es turbulent zu, denn Marcella ist eine temperamentvolle Italienerin, die nach vielen Jahren in Deutschland an die ligurische Küste zurückgekehrt ist, zusammen mit ihrem Sohn, der in dem kleinen Ort Dolceacqua (bekannt durch Monets Gemälde der Ponte Vecchio) als Carabiniere arbeitet, aber weniger Eifer an den Tag legt als seine Mutter. Marcella liebt ihren Sohn, wird deshalb äußerst misstrauisch seiner neuen Freundin gegenüber, weil diese auf die Mamma keinen guten Eindruck macht. Mit Unterstützung ihres Untermieters Harry fängt sie an zu ermitteln, ob Rosina glaubwürdig ist....
Zur gleichen Zeit sterben im Ort einige ältere Dorfbewohner überraschend, werden aber nicht in Dolceacqua beigesetzt, sondern in ihrer jeweiligen Heimat. Das löst Argwohn in Mamma Marcella aus....
Mit diesem Buch kann man sein italienisches Grundvokabular erweitern bzw. auffrischen, denn es fließen viele Begriffe in der Landessprache ein. Die meisten kann man sich aus dem Kontext erschließen oder aus dem Französischen ableiten. Es bleiben nur wenige Übersetzungsfragen, die aber dann letztendlich ohne Bedeutung sind.
Der Krimi gehört in die Kategorie 'Cosy Crime', hat also keine actiongeladenen blutigen Szenen, sondern ist gemütlich und unterhaltsam. Da alles sehr detailliert beschrieben wird, entstehen zeitweise Längen, besonders im Mittelteil. Das Ende jedoch lebt von überraschenden Wendungen und lässt das Buch in meiner Bewertung aufsteigen, denn hier steigt das Spannungsniveau deutlich.
Besonders gelungen finde ich den humorvollen Schreibstil, der durch Übertreibungen, die aber den Kern treffen, besonders gut herauskommt. Da hatte ich öfters ein Schmunzeln im Gesicht.
Die Hauptprotagonisten sind mir durchweg sympathisch, allen voran Marcella, die zwar zunächst nervös und unruhig wirkt, was sich aber dann als dynamische Vitalität einer Mittsechzigerin festigt.
Ich habe das Buch gern gelesen und hatte unterhaltsame Stunden damit. Eine famose Erinnerung an Italienurlaube und eine empfehlenswerte unkomplizierte Lektüre.
Inhaltlich geht es turbulent zu, denn Marcella ist eine temperamentvolle Italienerin, die nach vielen Jahren in Deutschland an die ligurische Küste zurückgekehrt ist, zusammen mit ihrem Sohn, der in dem kleinen Ort Dolceacqua (bekannt durch Monets Gemälde der Ponte Vecchio) als Carabiniere arbeitet, aber weniger Eifer an den Tag legt als seine Mutter. Marcella liebt ihren Sohn, wird deshalb äußerst misstrauisch seiner neuen Freundin gegenüber, weil diese auf die Mamma keinen guten Eindruck macht. Mit Unterstützung ihres Untermieters Harry fängt sie an zu ermitteln, ob Rosina glaubwürdig ist....
Zur gleichen Zeit sterben im Ort einige ältere Dorfbewohner überraschend, werden aber nicht in Dolceacqua beigesetzt, sondern in ihrer jeweiligen Heimat. Das löst Argwohn in Mamma Marcella aus....
Mit diesem Buch kann man sein italienisches Grundvokabular erweitern bzw. auffrischen, denn es fließen viele Begriffe in der Landessprache ein. Die meisten kann man sich aus dem Kontext erschließen oder aus dem Französischen ableiten. Es bleiben nur wenige Übersetzungsfragen, die aber dann letztendlich ohne Bedeutung sind.
Der Krimi gehört in die Kategorie 'Cosy Crime', hat also keine actiongeladenen blutigen Szenen, sondern ist gemütlich und unterhaltsam. Da alles sehr detailliert beschrieben wird, entstehen zeitweise Längen, besonders im Mittelteil. Das Ende jedoch lebt von überraschenden Wendungen und lässt das Buch in meiner Bewertung aufsteigen, denn hier steigt das Spannungsniveau deutlich.
Besonders gelungen finde ich den humorvollen Schreibstil, der durch Übertreibungen, die aber den Kern treffen, besonders gut herauskommt. Da hatte ich öfters ein Schmunzeln im Gesicht.
Die Hauptprotagonisten sind mir durchweg sympathisch, allen voran Marcella, die zwar zunächst nervös und unruhig wirkt, was sich aber dann als dynamische Vitalität einer Mittsechzigerin festigt.
Ich habe das Buch gern gelesen und hatte unterhaltsame Stunden damit. Eine famose Erinnerung an Italienurlaube und eine empfehlenswerte unkomplizierte Lektüre.