Heilige Erde
Ruth, eine ungarische Zionistin, deren meisten Familienmitglieder den Judenmorden der Nazis zum Opfer fielen, will sich in Palästina, einem ihr feindlich gesinnten Land, ein neues Leben aufbauen.
Über ihr Leben zwischen 1945 und 2009, und den Turbulenzen des Staates Israel in diesem Zeitraum, berichtet dieser Familien- und Generationenroman.
Das vielschichtige Epos behandelt die Auseinandersetzung mit den Briten, die Vertreibung der Araber, den Sechs-Tage-Krieg und den Jom-Kippur-Krieg.
Bereits das Buchcover weist mit der Abbildung einer Maschinenpistole, die in einem Getreidezweig mündet, auf die Symbolik zwischen Krieg und Gewalt, sowie Fruchtbarkeit und Verbundenheit hin.
Und genau darin geht es in diesem beeindruckendem Werk, eine Wechselwirkung von Liebe und Verrat, Gewalt und Tod, Loyalität und Überlebenswillen.
Der Schreibstil ist verständlich und gut lesbar, aber erfordert eine gewisse Aufmerksamkeit, da tiefgründige und schwere Themen angesprochen werden. Aufwühlende, aber auch kritische Berichte über historische Ereignisse Israels werden nicht ausgespart, ebenso wie politische Konflikte und persönliche Verluste. Ein blutiges, schonungsloses, emotionales und interessantes Stück Zeitgeschichte, das den Leser nachdenklich zurücklässt.
Ich habe mich lehrreich unterhalten gefühlt und kann es gern weiterempfehlen!
Über ihr Leben zwischen 1945 und 2009, und den Turbulenzen des Staates Israel in diesem Zeitraum, berichtet dieser Familien- und Generationenroman.
Das vielschichtige Epos behandelt die Auseinandersetzung mit den Briten, die Vertreibung der Araber, den Sechs-Tage-Krieg und den Jom-Kippur-Krieg.
Bereits das Buchcover weist mit der Abbildung einer Maschinenpistole, die in einem Getreidezweig mündet, auf die Symbolik zwischen Krieg und Gewalt, sowie Fruchtbarkeit und Verbundenheit hin.
Und genau darin geht es in diesem beeindruckendem Werk, eine Wechselwirkung von Liebe und Verrat, Gewalt und Tod, Loyalität und Überlebenswillen.
Der Schreibstil ist verständlich und gut lesbar, aber erfordert eine gewisse Aufmerksamkeit, da tiefgründige und schwere Themen angesprochen werden. Aufwühlende, aber auch kritische Berichte über historische Ereignisse Israels werden nicht ausgespart, ebenso wie politische Konflikte und persönliche Verluste. Ein blutiges, schonungsloses, emotionales und interessantes Stück Zeitgeschichte, das den Leser nachdenklich zurücklässt.
Ich habe mich lehrreich unterhalten gefühlt und kann es gern weiterempfehlen!