Nachhaltig berührender Roman!
Lavie Tidhars „Adama“ ist ein sehr eindringlicher Roman. Die Geschichte entfaltet sich ruhig und nimmt den Leser behutsam mit in das Leben einer jüdischen Familie, geprägt von Verlust, Erinnerung und dem Wunsch nach einem Ort, an dem man wirklich ankommen kann. Besonders die Figur Ruth verleiht dem Roman emotionale Tiefe – ihre Erfahrungen und inneren Kämpfe wirken lange nach.
Die klare, fast nüchterne und brutale Sprache lässt Raum für eigene Gefühle und Gedanken. Gerade dadurch gewinnen die Themen Krieg, Vertreibung und Neuanfang eine große Intensität. Tidhar erzählt ohne Pathos, aber mit spürbarer Empathie.
„Adama“ ist kein leichtes Buch. Der Leser sollte sich in einer sehr guten mentalen Lage befinden, wenn er mit dem Lesen des Buches beginnt. Mich hat es sehr heruntergezogen. Es war mir einfach zu brutal. Jeder misstraut jedem und das ein Leben lang. Dennoch berührt es auch sehr und fordert zum Nachdenken auf. Eines kann ich Ihnen versprechen, es wird Ihnen lange im Gedächtnis bleiben.
Die klare, fast nüchterne und brutale Sprache lässt Raum für eigene Gefühle und Gedanken. Gerade dadurch gewinnen die Themen Krieg, Vertreibung und Neuanfang eine große Intensität. Tidhar erzählt ohne Pathos, aber mit spürbarer Empathie.
„Adama“ ist kein leichtes Buch. Der Leser sollte sich in einer sehr guten mentalen Lage befinden, wenn er mit dem Lesen des Buches beginnt. Mich hat es sehr heruntergezogen. Es war mir einfach zu brutal. Jeder misstraut jedem und das ein Leben lang. Dennoch berührt es auch sehr und fordert zum Nachdenken auf. Eines kann ich Ihnen versprechen, es wird Ihnen lange im Gedächtnis bleiben.