Spannendes Familienepos verbunden mit Israels Geschichte
Dieser Mehrgenerationenroman begleitet die Geschichte von Ruth und dabei auch die komplexe Geschichte Israels. Zuweilen sehr brutal und düster, werden verschiedene Stationen der Familie beschrieben, und ein Anker ist dabei der Kibbuz, in dem der größte Teil der Familie lebte (vergleichbar mit einer Kommune). Jede Station ist spannend beschrieben und vermittelt diesen Kampf ums Überleben im chaotischen Israel. Die Brutalität könnte viele abschrecken, ich empfand sie jedoch als vollkommene Beschreibung der schlimmen Gegebenheiten dieser Zeit.
Mir fehlte jedoch öfter mehr Kontext zur gesamten Geschichte Israels. Vieles musste ich nachlesen, da es schon damit anfängt, was ein Kibbuz ist. Dennoch ist die Beschreibung der Historie, eingebunden in die Familiengeschichte fiktionaler Figuren, viel eindrucksvoller, als wenn ich die Historie trocken in einem Geschichtsbuch lese. Dafür allein würde ich dieses Buch jedem empfehlen, der mehr in die Geschichte Israels eintauchen möchte.
Mir fehlte jedoch öfter mehr Kontext zur gesamten Geschichte Israels. Vieles musste ich nachlesen, da es schon damit anfängt, was ein Kibbuz ist. Dennoch ist die Beschreibung der Historie, eingebunden in die Familiengeschichte fiktionaler Figuren, viel eindrucksvoller, als wenn ich die Historie trocken in einem Geschichtsbuch lese. Dafür allein würde ich dieses Buch jedem empfehlen, der mehr in die Geschichte Israels eintauchen möchte.