Klischeebehafteter Einstieg in eine mythologische Urban-Fantasy-Geschichte

Voller Stern Voller Stern Voller Stern Leerer Stern Leerer Stern
zwergendruidin Avatar

Von

Der Titel und das Cover sind ein absoluter Garant dafür, dass ich das Buch zumindest im Buchladen hochnehmen würde, um mir den Buchrücken durchzulesen.

Mytisch, Götter, Farbgebung. Der erste Eindruck passt für mich.

Beim Lesen der Leseprobe war ich dann auch angetan, weil Penelope ein kleines chaotisches Energiebündel zu sein scheint. Ich hoffe, dass sie im Verlauf des Buches nicht zu sehr unter sich selbst und der Vorstellung die sie von sich hat bzw. die sie vielleicht glaubt erfüllen zu müssen leidet.

Was mich störte ist die teils unnötige Geheimnistuerei. Wieso erklären die Eltern ihren Kindern den Ablauf nicht? Überraschungen scheinen Penelope ja zumindest im Fall der Anreise mehr zu stressen als einen entspannten Start zu ermöglichen.

Es ist ein etwas klischeebehafteter Einstieg in die Geschichte. Es wird mich klassischen Typisierungen gearbeitet (Hades-Junge trägt nur schwarz) und Penelope kommt natürlich zu spät, weil sie in Schwierigkeiten gerät.

Dennoch würde ich gerne weiterlesen, da ich die griechische Mythologie sehr mag und ich gerne sehen würde wie die Autorin die Entwicklung von Penelope und die Mythologie zusammenbringt. Zudem bin ich gespannt was es mit den 12 Prüfungen konkret auf sich hat und wie dies vorgenommen werden sollen.