Jugendfantasy gemischt mit griechischer Mythologie

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pinoca Avatar

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Wer bin ich und wo gehöre ich hin?

Für Penelope ist ganz klar: Sie ist organisiert, klug und logisch und gehört damit ganz klar in das Haus der Athene - jener griechischen Göttin, die für eben all dies steht und darauf hat Penelope sich vorbereitet.

Bis sie dann endlich an der Anaximander-Akademie beginnen kann. Einer Akademie mit Häusern für die Götter Athene, Aphrodite, Hades, Zeus und Poseidon. Jedes mit seinen Eigenheiten.

Aber wer ist Penelope, wenn sie plötzlich allein ist. Ihr Zwillingsbruder Paris ist ihr voraus, bereits dem Haus Athene zugeordnet, nur bei ihr scheint alles schief zu laufen. Sie landet zumindest nicht im Haus der Athene, sondern ist plötzlich von ihrem Zwillingsbruder getrennt und muss sich allein zurechtfinden. Dafür hat sie die Möglichkeit, neue Freunde zu finden und eben auch ein stückweit sich selbst.
Wenn es den Göttern denn recht ist. Denn die scheinen oft nicht so recht mit den Gedanken und Ideen von Penelope zufrieden zu sein, zumindest ein ganz bestimmter Gott nicht.

Der Anfang des Buches ist sehr lang und nimmt viel Raum ein, ohne jedoch Fragen zu beantworten. Dadurch ist es etwas langatmig, das lässt nach, nachdem die Aufteilung auf die verschiedenen Häuser stattgefunden hat.

Die Kapitel sind eher kurz gehalten und beginnen oft mit einer Anlehnung an ein bekanntes Sprichwort.

Viele Fragen bleiben jedoch auch am Ende des Buches noch offen, was ganz klar auf einen Reihenauftakt hinweist.

Hier werden die Themen des Erwachsenwerdens und der Identität mit griechischer Mythologie verwoben und bescheren einige wundervolle Lesestunden.