Ziemlich typische Internatsgeschichte

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patriciapp Avatar

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"Aftermyth" klang für mich nach einem Must-Read, weil es wie eine Mischung aus griechischer Mythologie mit Internatsroman klang. Leider ist es vorwiegend ein Internatsroman und zwar ein sehr, SEHR klassischer mit ein paar mythologischen Anspielungen. Man hat das typische Dreiergrüppchen, in dem Fall zwei Mädchen und einen Jungen, eine Protagonistin, die sich erstmal nicht ganz zugehörig fühlt, aber schnell merkt, dass sie etwas Besonderes ist und ausführliche Beschreibungen der Schule und des Internatslebens.
Einerseits ist es das, was man für das Alter erwartet - nicht umsonst wird die Autorin dieses Mal ins Jugendbuch einsortiert. Andererseits hätte ich mir gerne ein paar mehr Originalitäten gewünscht. Immerhin gibt es einige Ansätze dazu und vielleicht werden sie in einem weiteren Band ausführlicher behandelt.
Es liest sich sehr gut, hatte für mich persönlich aber zu wenig mit der griechischen Mythologie zu tun, deswegen ein Stern Abzug. Weiterlesen würde ich aber trotzdem. Und ich würde es auch allen weiterempfehlen, die schon ihrem Alter ensprechend gerne Krabat, Baskerville Hall, Percy Jackson und natürlich Harry Potter gelesen haben.