Die Würde des Menschen
Die Würde des Menschen ist unantastbar. Das weiß schon ein Junge wie Alexander.
Alexander soll die Menschen in Kaliste vor einem neuen Krieg bewahren, der wieder viele Opfer kosten würde und große Schäden anrichten. Er muss dem König des Nachbarlandes aufzeigen, wie die Menschen in Kaliste ab sofort zusammenleben werden, damit von ihnen keine Gefahr für andere Länder ausgeht.
Es wäre es schlechtes Kinderbuch, wenn Alexander dies nicht herausfinden würde. Er unternimmt eine 7-tägige weite Reise, um die Lösung des menschlichen Zusammenlebens zu finden und endet gewissermaßen damit, dass er herausfindet, dass absolut jeder Mensch eine Würde hat, die weder größer, noch kleiner als die des Nachbarn oder eines anderen Menschen dieser Welt. Diese Würde gilt es zu schützen. Niemand darf einen anderen in einen Krieg schicken, um ihn für seine Zwecke sterben zu lassen. Er findet auf dem Weg viele andere zwischenmenschliche Gesetze heraus. Mein Lieblingsgesetz ist zum Beispiel, dass die eigene Freiheit immer dort endet, wo die Freiheit eines anderen beschnitten werden würde. Anders gesagt, nichts im menschlichen Leben ist grenzenlos, außer vielleicht die Liebe, aber um die geht es hier eher sekundär.
Mir hat das Büchlein von Ferdinand von Schirach außerordentlich gut gefallen. Ich bin überzeugt, dass es durchaus für Kinder geschrieben und gut zu verstehen ist. Die Geschichte finde ich sehr spannend und die Sicht auf die Dinge kindgerecht beschrieben. Ich denke, dass Kinder so denken und verstehen, solange Erwachsene sie nicht in die Leistungsgesellschaft gepresst haben. Fast alle Kinder versuchen gerecht zu sein, gerecht zu entscheiden. Sie sind emphatisch, solange man ihnen nicht aufzeigt, dass eventuell ein eigener Vorteil dadurch verloren geht.
Es braucht mehr solche Bücher für Erwachsene. Die müssen diese dann allerdings auch lesen und verstehen wollen.
Für mich hat sich Herr von Schirach nun durchaus auch einen Namen als Kinderbuchautor gemacht. Ich freue mich auf ein nächstes Buch, egal in welchem Genre.
Alexander soll die Menschen in Kaliste vor einem neuen Krieg bewahren, der wieder viele Opfer kosten würde und große Schäden anrichten. Er muss dem König des Nachbarlandes aufzeigen, wie die Menschen in Kaliste ab sofort zusammenleben werden, damit von ihnen keine Gefahr für andere Länder ausgeht.
Es wäre es schlechtes Kinderbuch, wenn Alexander dies nicht herausfinden würde. Er unternimmt eine 7-tägige weite Reise, um die Lösung des menschlichen Zusammenlebens zu finden und endet gewissermaßen damit, dass er herausfindet, dass absolut jeder Mensch eine Würde hat, die weder größer, noch kleiner als die des Nachbarn oder eines anderen Menschen dieser Welt. Diese Würde gilt es zu schützen. Niemand darf einen anderen in einen Krieg schicken, um ihn für seine Zwecke sterben zu lassen. Er findet auf dem Weg viele andere zwischenmenschliche Gesetze heraus. Mein Lieblingsgesetz ist zum Beispiel, dass die eigene Freiheit immer dort endet, wo die Freiheit eines anderen beschnitten werden würde. Anders gesagt, nichts im menschlichen Leben ist grenzenlos, außer vielleicht die Liebe, aber um die geht es hier eher sekundär.
Mir hat das Büchlein von Ferdinand von Schirach außerordentlich gut gefallen. Ich bin überzeugt, dass es durchaus für Kinder geschrieben und gut zu verstehen ist. Die Geschichte finde ich sehr spannend und die Sicht auf die Dinge kindgerecht beschrieben. Ich denke, dass Kinder so denken und verstehen, solange Erwachsene sie nicht in die Leistungsgesellschaft gepresst haben. Fast alle Kinder versuchen gerecht zu sein, gerecht zu entscheiden. Sie sind emphatisch, solange man ihnen nicht aufzeigt, dass eventuell ein eigener Vorteil dadurch verloren geht.
Es braucht mehr solche Bücher für Erwachsene. Die müssen diese dann allerdings auch lesen und verstehen wollen.
Für mich hat sich Herr von Schirach nun durchaus auch einen Namen als Kinderbuchautor gemacht. Ich freue mich auf ein nächstes Buch, egal in welchem Genre.