Herleitung der Menschenrechte

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mariederkrehm Avatar

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Die Einwohner von Kaliste senden einen Jungen aus, der gerechte Gesetze finden soll. Weil Alexander clever ist und als Kind noch unvoreingenommen, erscheint er ihnen für diese Aufgabe geeignet. So kommt er mit den unterschiedlichsten Menschen ins Gespräch. Er begegnet ihnen arglos, beharrlich, diplomatisch und immer mit Toleranz. Auf seiner Reise trägt er die grundlegenden Menschenrechte zusammen, darunter die Würde des Menschen, die Gleichheit vor dem Gesetz und die Meinungsfreiheit. Er legt einem festgefahrenen Philosophen die Karten und entlarvt mit einer Putzfrau das Blendwerk des Übersinnlichen. Auch einer Sphinx begegnet er und dem Pferd Bukephalos. „Alexander“ ist ein reizendes Buch, in dem viel geredet und gedacht wird, und das zum Denken und Reden anregt. Eine Schwierigkeit ergibt sich bei der Bestimmung der Zielgruppe. Für Kinder ab zehn, wie empfohlen, könnte die Geschichte zu ereignisarm sein. Eine Idee wäre begleitetes Lesen ab zwölf.