Regt zum Nachdenken an

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Ferdinand von Schirachs Alexander wirkt leicht und zugänglich. Der Protagonist selbst ist ein sympathischer, offener Junge, der mit ehrlicher Neugier Fragen stellt, die Erwachsene oft übergehen. Gerade diese kindliche Klarheit im Text fand ich angenehm, da sie große politische Fragen verständlicher gemacht hat. Beim Lesen wurde ich stets dazu angeregt, über unsere eigenen Regeln des Zusammenlebens nachzudenken.

Emotional hat mich vor allem erreicht, dass das Buch Vertrauen in die Fähigkeit von Menschen vermittelt, gemeinsam gute Lösungen zu finden. Die Begegnungen, die Alexander auf seiner Reise macht, sind prägend und humorvoll und sie zeigen auf, wie vielfältig Perspektiven sein können - und wie wichtig diese Vielfalt letztendlich ist. Es bleibt ein Gefühl von Zuversicht: dass Demokratie etwas sein kann, das wir alle begreifen und selbst aktiv mitgestalten können.