Alice im Wunderland trifft auf Sophies Welt
In „Alice im Land der Ideen“ von Roger-Pol Droit werden wir auf eine Reise durch die Geschichte des philosophischen Denkens geschickt.
Alice ist eine Jugendliche an der Schwelle zum Erwachsenwerden. Sie befindet sich in einer sehr prägenden Lebensphase, in der sie sich Fragen stellt wie: „Was mache ich mit meinem Leben?“, „Welche Werte soll ich verfolgen?“, „Welche Zukunft soll ich wählen?“ Aber auch: „Warum führen Menschen Krieg?“, „Warum schaden wir der Erde, den Tieren und dem Leben?“
Auf dem Cover sieht man ein blondes Mädchen, das in einem Boot auf einem großen Meer dahintreibt. Es ist in ruhigen Blautönen gehalten. Das passt wunderbar zu einem philosophischen Roman, der eine Welt der Ideen thematisiert. Ob sich Alice in diesem Meer voller Ideen zurechtfinden wird? Und wir uns auch?
Wie ihr Vorbild aus Lewis Carrolls „Alice im Wunderland“ hält sie – wie schon als kleines Kind – Ausschau nach einem Kaninchenloch. Und tatsächlich: Sie entdeckt eines, wird hineingezogen und landet unverhofft im Land der Ideen, wo sie von zwei Mäusen, einem zitierenden Känguru und der Fee der Widerrede empfangen wird. Gemeinsam mit ihren Begleitern reist Alice durch die Geschichte des philosophischen Denkens. Sie begegnet den unterschiedlichsten philosophischen Denk- und Lebensweisen und versucht zu verstehen, welche Ideen die einzelnen Philosophen geprägt haben. Dabei werden die grundlegenden Unterschiede zwischen den verschiedenen Denkrichtungen anschaulich vermittelt, und ganz nebenbei erfahren wir auch einiges über das Leben von Philosophen wie Sokrates, Aristoteles oder Epikur.
Alice begegnet den Begründern der unterschiedlichen philosophischen Strömungen vor allem in Gesprächen. Dadurch erhält die Wissensvermittlung eine herrliche Leichtigkeit, die es leicht macht, sich die vermittelten Inhalte einzuprägen. In diesen Gesprächen werden wichtige Gedanken immer wieder aufgegriffen, hinterfragt oder mit anderen Worten erklärt. So entsteht trotz der anspruchsvollen Thematik ein spannender und treibender Lesefluss. Man möchte das Buch kaum aus der Hand legen, denn man möchte alle philosophischen Richtungen erkunden und sich aus jeder das Beste mitnehmen.
Das ist für mich auch der eigentliche Zweck des Buches:
Wenn man die eigene Denk- und Lebensweise gerne hinterfragt und sein Leben möglichst bewusst führen möchte – mit Rücksicht auf die Menschen um uns herum sowie auf Umwelt und Natur –, dann kommt man als selbstreflektierender Mensch kaum an der Philosophie vorbei. Sie ist die Nahrung für alle, die denken und hinterfragen.
Roger-Pol Droits Roman war für mich das gehaltvollste Hirnfutter, das ich mir in letzter Zeit zu Gemüte geführt habe. Für mich ist dieses Werk eine Mischung aus Lewis Carrolls „Alice im Wunderland“ und Jostein Gaarders „Sophies Welt“. Da ich beide Bücher verschlungen habe, war ich auf diesen Roman besonders gespannt – und wurde nicht enttäuscht. Roger-Pol Droit ist ein wunderbarer Querschnitt durch die Welt der Philosophie gelungen.
Vorsicht! Dieser Roman regt zum Nachdenken an. Wer sich auf diese Reise einlässt, wird die Welt danach vielleicht mit anderen Augen sehen. 😉
Alice ist eine Jugendliche an der Schwelle zum Erwachsenwerden. Sie befindet sich in einer sehr prägenden Lebensphase, in der sie sich Fragen stellt wie: „Was mache ich mit meinem Leben?“, „Welche Werte soll ich verfolgen?“, „Welche Zukunft soll ich wählen?“ Aber auch: „Warum führen Menschen Krieg?“, „Warum schaden wir der Erde, den Tieren und dem Leben?“
Auf dem Cover sieht man ein blondes Mädchen, das in einem Boot auf einem großen Meer dahintreibt. Es ist in ruhigen Blautönen gehalten. Das passt wunderbar zu einem philosophischen Roman, der eine Welt der Ideen thematisiert. Ob sich Alice in diesem Meer voller Ideen zurechtfinden wird? Und wir uns auch?
Wie ihr Vorbild aus Lewis Carrolls „Alice im Wunderland“ hält sie – wie schon als kleines Kind – Ausschau nach einem Kaninchenloch. Und tatsächlich: Sie entdeckt eines, wird hineingezogen und landet unverhofft im Land der Ideen, wo sie von zwei Mäusen, einem zitierenden Känguru und der Fee der Widerrede empfangen wird. Gemeinsam mit ihren Begleitern reist Alice durch die Geschichte des philosophischen Denkens. Sie begegnet den unterschiedlichsten philosophischen Denk- und Lebensweisen und versucht zu verstehen, welche Ideen die einzelnen Philosophen geprägt haben. Dabei werden die grundlegenden Unterschiede zwischen den verschiedenen Denkrichtungen anschaulich vermittelt, und ganz nebenbei erfahren wir auch einiges über das Leben von Philosophen wie Sokrates, Aristoteles oder Epikur.
Alice begegnet den Begründern der unterschiedlichen philosophischen Strömungen vor allem in Gesprächen. Dadurch erhält die Wissensvermittlung eine herrliche Leichtigkeit, die es leicht macht, sich die vermittelten Inhalte einzuprägen. In diesen Gesprächen werden wichtige Gedanken immer wieder aufgegriffen, hinterfragt oder mit anderen Worten erklärt. So entsteht trotz der anspruchsvollen Thematik ein spannender und treibender Lesefluss. Man möchte das Buch kaum aus der Hand legen, denn man möchte alle philosophischen Richtungen erkunden und sich aus jeder das Beste mitnehmen.
Das ist für mich auch der eigentliche Zweck des Buches:
Wenn man die eigene Denk- und Lebensweise gerne hinterfragt und sein Leben möglichst bewusst führen möchte – mit Rücksicht auf die Menschen um uns herum sowie auf Umwelt und Natur –, dann kommt man als selbstreflektierender Mensch kaum an der Philosophie vorbei. Sie ist die Nahrung für alle, die denken und hinterfragen.
Roger-Pol Droits Roman war für mich das gehaltvollste Hirnfutter, das ich mir in letzter Zeit zu Gemüte geführt habe. Für mich ist dieses Werk eine Mischung aus Lewis Carrolls „Alice im Wunderland“ und Jostein Gaarders „Sophies Welt“. Da ich beide Bücher verschlungen habe, war ich auf diesen Roman besonders gespannt – und wurde nicht enttäuscht. Roger-Pol Droit ist ein wunderbarer Querschnitt durch die Welt der Philosophie gelungen.
Vorsicht! Dieser Roman regt zum Nachdenken an. Wer sich auf diese Reise einlässt, wird die Welt danach vielleicht mit anderen Augen sehen. 😉