Alice und die Philosophen

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brenda_wolf Avatar

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Und es gibt wieder eine Alice, die uns in ein anderes Land entführt, nicht ins Wunderland sondern ins wunderbare Land der Ideen. Und wie ist sie dorthin gelangt? Durch einen Sturz, genau wie ihre gleichnamige Heldin.

Roger-Pol Droits Idee ist nicht ganz neu. Vor Jahren schickte uns bereits Jostein Gaardner mit ‚Sophies Welt‘ auf eine philosophische Reise durch verschiedene Epochen und Kulturen. Es ist immer spannend großen Denkerinnen und Denkern zu begegnen und ihre Weltanschauung in verständlicher Sprache zu erfahren. Alice begleiten in diesem Buch zwei Mäuse, eine verrückte und eine kluge Maus, ein Känguru und die Fee der Widerrede.

Die Reise starte mit Sokrates. Dieser gibt Alice den Rat, unsere Überzeugungen zu hinterfragen. Von Diogenes stammt der berühmte Satz: Geh mir aus der Sonne. Alice notiert sich all die wichtigsten Sätze in ihrem Tagebuch. Auch der Autor gibt uns zum Schluss in seinem Tagebuch wichtige Sätze und drei Regeln an die Hand.

Ich bin etwas Zwiegespalten, so gut ich die Idee finde, frage ich mich doch, welcher Lesekreis soll mit ‚Alice im Land der Ideen‘ überhaupt ansprechen? Für Kinder empfinde ich das Buch stellenweise zu komplex und mich als Erwachsene nervt der sehr kindliche Ton. Schwierig, schwierig. Ich hatte mir mehr versprochen.

Fazit: Eine philosophische Reise, verständlich und leicht zu lesen.