Anders als gedacht

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iffi Avatar

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Zuerst sah ich den Titel und musste unweigerlich und wie vom Autor gewollt an Alice im Wunderland denken. Die herrliche magische Welt! Das Bild mit der jungen Frau ganz alleine im Bötchen in der Weite assoziiert auch eine gewisse Vorstellung, die aber gar nicht zum Inhalt passte.

Dort taucht Alice in eine Welt der Ideen ab, gemeinsam mit einer Fee, einem Känguru und zwei Mäusen und sucht eine Antwort auf die Frage: Wie soll man leben?

Die Welt der Ideen ist dann eine Reise zu den größten Philosophen aller Epochen. Ich dachte es geht wie bei dem Original zu unterschiedlichen Orten mit unterschiedlichen Wesen 🙈

Anfangs war es ziemlich cool und interessant, bald hab ich aber immer öfter abgeschaltet und es war mir auch oft zu anstrengend, mich durch das komplette Buch konzentrieren zu müssen. Wer abends im Bett schon kaputt vom Tag noch etwas lesen möchte, dem ist von diesem Buch abzuraten. Wer mehr über Philosophen erfahren möchte, für denjenigen ist es der richtige Einstieg.

Die Kapitel sind sehr kurz, vielen fehlt es sicherlich an Tiefe. Ich struggle etwas, denn ich glaube mit z.b. 5-10 Philosophen, die etwas ausführlicher beschrieben werden und tiefgründiger debattieren, wäre es vielleicht leichter gewesen. Allerdings kann ich verstehen, dass man Marc Aurel und Jean Rousseau Platz schenken möchte.

Das Ende war ungewöhnlich, gefallen hat mir die Kreativität, aber die Antworten waren zwiespältig.

Insgesamt steckt in den ausführlichen 400 Seiten viel Herzblut vom Autor. Richtig angesteckt hat es mich aber leider nicht.