Eine märchenhafte Philosophiereise
"Wie leben?" - Das ist die große Frage, die sich die Romanheldin Alice stellt, eine Jugendliche, deren genaues Alter nicht genannt wird. Der Autor wählt - bereits im Buchtitel erkennbar - den Ansatz von Lewis Carrolls "Alice im Wunderland": Auch hier fällt die Protagonistin in einen Kaninchenbau. Ihr zur Seite gestellt sind zwei Mäuse, ein Känguru und eine Fee, die Alice leiten, ihr Vieles erklären, mit ihr diskutieren und auf sie aufpassen.
"Wie leben?" - Um sich einer möglichen Antwort darauf anzunähern, begleiten wir Alice auf einer Zeitreise durch das Land der Ideen. Wir starten in der Antike, lernen die philosophischen Ideen von Sokrates, Platon, Aristoteles und anderen kennen, reisen weiter von West nach Ost, vom Mittelalter in die Neuzeit, über Kant, Marx, Nietzsche bis in die Gegenwart. Alice reflektiert jeden philosophischen Ansatz in ihrem Tagebuch und sinniert über einen besonderen Leitsatz.
All das ist manchmal sehr dicht und im Für und Wider verwirrend, da ging es mir nicht viel anders als der Heldin, die irgendwann in ihr Tagebuch schreibt: Es reicht, es reicht, es reicht! (S. 215). Sie findet sich nicht mehr zurecht, das konnte ich gut nachvollziehen. Doch ab der zweiten Buchhälfte wurde es leichter fassbar und je näher die Reise der Gegenwart zustrebte, desto bekannter und verständlicher wurden die Denkansätze für mich.
Die Grundidee und den märchenhaften Ansatz fand ich sehr gelungen, die Umsetzung wirkte teilweise recht aufgesetzt im Frage- und Antwortspiel zwischen Alice und den jeweiligen Philosophen. Hier fungierte die Romanheldin manches Mal nur als Stichwortgeberin, um eine Idee darzulegen. Zudem schwankte die Erzählweise darin, dass mir Alice einmal eher als Kind erschien, ich ein anderes Mal eine sehr erwachsene Frau vor mir hatte, was die Reife ihrer Denkweise und Reflektion anging.
Fazit: Ein mit wenigen Abstrichen lesenswertes Buch, um einen Überblick über philosophische Strömungen zu erhalten und die unterschiedlichen Ansichten zur Frage "Wie leben?" zu verstehen.
"Wie leben?" - Um sich einer möglichen Antwort darauf anzunähern, begleiten wir Alice auf einer Zeitreise durch das Land der Ideen. Wir starten in der Antike, lernen die philosophischen Ideen von Sokrates, Platon, Aristoteles und anderen kennen, reisen weiter von West nach Ost, vom Mittelalter in die Neuzeit, über Kant, Marx, Nietzsche bis in die Gegenwart. Alice reflektiert jeden philosophischen Ansatz in ihrem Tagebuch und sinniert über einen besonderen Leitsatz.
All das ist manchmal sehr dicht und im Für und Wider verwirrend, da ging es mir nicht viel anders als der Heldin, die irgendwann in ihr Tagebuch schreibt: Es reicht, es reicht, es reicht! (S. 215). Sie findet sich nicht mehr zurecht, das konnte ich gut nachvollziehen. Doch ab der zweiten Buchhälfte wurde es leichter fassbar und je näher die Reise der Gegenwart zustrebte, desto bekannter und verständlicher wurden die Denkansätze für mich.
Die Grundidee und den märchenhaften Ansatz fand ich sehr gelungen, die Umsetzung wirkte teilweise recht aufgesetzt im Frage- und Antwortspiel zwischen Alice und den jeweiligen Philosophen. Hier fungierte die Romanheldin manches Mal nur als Stichwortgeberin, um eine Idee darzulegen. Zudem schwankte die Erzählweise darin, dass mir Alice einmal eher als Kind erschien, ich ein anderes Mal eine sehr erwachsene Frau vor mir hatte, was die Reife ihrer Denkweise und Reflektion anging.
Fazit: Ein mit wenigen Abstrichen lesenswertes Buch, um einen Überblick über philosophische Strömungen zu erhalten und die unterschiedlichen Ansichten zur Frage "Wie leben?" zu verstehen.