Märchenreise in die Philosophie
Angelehnt an die Geschichte von Alice im Wunderland unternimmt die Protagonistin gleichen Namens eine Reise in das Land der Ideen. Alice ist ein junges Mädchen, das auf der Suche nach Sinn und Orientierung in ihrem Leben ist und nun in eine märchenhafte Welt gerät, die grob an Lewis Carroll erinnert, aber von Philosophen verschiedener Epochen und Kulturen bewohnt wird.
Alice hat bei Ihrer Reise vier Begleiter:
Eine kluge und eine verrückte Maus verkörpern Verstand und Kreativität, die sich ergänzen, um das Denken zu neuen Erkenntnissen zu führen.
Die Fee der Widerrede erinnert sie regelmäßig an die zwei Seiten einer Medaille und stellt immer wieder neu in Frage, was in der geschlossen und logisch wirkenden Argumentation eines Philosophen zu eindeutig scheint.
Und das Känguru schließlich hält stets die richtige Karteikarte mit Quellennachweisen und Zitaten bereit.
So gelingt es dem Autor Roger-Pol Droit, spielerisch, aber trotzdem sehr fundiert verschiedenste Philosophen und ihre Gedanken vorzustellen, mit prägnanten Zitaten zu verknüpfen und zugleich auch immer wieder einzuordnen und etwas zu relativieren, so dass Alice (und mit ihr der Leser) auf der Suche nach der Wahrheit bleibt, was für das Philosophieren schließlich das Wichtigste ist, denn die vermeintlich sichere Wahrheit ist der Tod jeder Philosophie!
Diese Kombination von ernsthafter Philosophie und märchenhaft spielerischer Erzählweise ist streckenweise etwas ungewohnt, aber durchaus reizvoll. Als (eher) junge Erwachsene hat mir die Reise in die Märchenwelt meiner Kindheit kombiniert mit etwas Gehirntraining gut gefallen. Besonders gelungen finde ich auch die Zitate am Ende jedes Kapitels, die Alice für ihr geplantes Tattoo sammelt: ein geschickter handwerklicher Kniff des Autors, um jedes Kapitel und jeden Philosophen noch einmal mit einer zentralen Aussage im Gedächtnis zu verankern!
Alice hat bei Ihrer Reise vier Begleiter:
Eine kluge und eine verrückte Maus verkörpern Verstand und Kreativität, die sich ergänzen, um das Denken zu neuen Erkenntnissen zu führen.
Die Fee der Widerrede erinnert sie regelmäßig an die zwei Seiten einer Medaille und stellt immer wieder neu in Frage, was in der geschlossen und logisch wirkenden Argumentation eines Philosophen zu eindeutig scheint.
Und das Känguru schließlich hält stets die richtige Karteikarte mit Quellennachweisen und Zitaten bereit.
So gelingt es dem Autor Roger-Pol Droit, spielerisch, aber trotzdem sehr fundiert verschiedenste Philosophen und ihre Gedanken vorzustellen, mit prägnanten Zitaten zu verknüpfen und zugleich auch immer wieder einzuordnen und etwas zu relativieren, so dass Alice (und mit ihr der Leser) auf der Suche nach der Wahrheit bleibt, was für das Philosophieren schließlich das Wichtigste ist, denn die vermeintlich sichere Wahrheit ist der Tod jeder Philosophie!
Diese Kombination von ernsthafter Philosophie und märchenhaft spielerischer Erzählweise ist streckenweise etwas ungewohnt, aber durchaus reizvoll. Als (eher) junge Erwachsene hat mir die Reise in die Märchenwelt meiner Kindheit kombiniert mit etwas Gehirntraining gut gefallen. Besonders gelungen finde ich auch die Zitate am Ende jedes Kapitels, die Alice für ihr geplantes Tattoo sammelt: ein geschickter handwerklicher Kniff des Autors, um jedes Kapitel und jeden Philosophen noch einmal mit einer zentralen Aussage im Gedächtnis zu verankern!