Mal was ganz Anderes!

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söphken Avatar

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„Alice im Land der Ideen“ war für mich wirklich mal etwas anderes. Ich lese sonst eher Bücher, die näher an der Realität sind, deshalb war die fantasievolle Welt hier erstmal ungewohnt. Aber genau das hat mich überraschend gut abgeholt.

Ich glaube, gerade als junge Frau kennt man diese Fragen ziemlich gut. Was will ich eigentlich vom Leben? Wo möchte ich hin? Was macht mich aus und was möchte ich überhaupt sein? Auch wenn man vielleicht denkt, man müsste langsam wissen, wer man ist und wohin das eigene Leben gehen soll, habe ich für mich gemerkt, dass das gar nicht so einfach ist. Und wahrscheinlich muss es das auch gar nicht sein.

Alice auf ihrer Reise zu begleiten und dabei so vielen Gedanken und Ideen zu begegnen, hat mich deshalb an einigen Stellen wirklich zum Nachdenken gebracht. Ich mochte besonders, dass die Geschichte diese großen Fragen nicht einfach trocken behandelt, sondern sie in eine fantasievolle Welt verpackt. Dadurch fühlte es sich für mich leicht und gleichzeitig tiefgründig an.

Was mir außerdem gefallen hat, ist der Gedanke, dass man seinen eigenen Weg nicht unbedingt schon kennen muss. Gerade als junge Frau hat man meiner Meinung nach oft das Gefühl, bestimmte Vorstellungen erfüllen zu müssen und irgendwie schon einen Plan für das eigene Leben haben zu sollten. Das Buch hat mich daran erinnert, dass es völlig okay ist, noch auf der Suche zu sein und sich selbst immer wieder neu zu hinterfragen.